Das Washington Football Team zukünftig ohne Cheerleader
Beim Washington Football Team wird es zukünftig keine Cheerleader geben © FIRO/FIRO/SID
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Das Washington Football Team verabschiedet sich nach mehr als einem halben Jahrhundert von seinem Cheerleader-Programm. Die Gründe sind wenig schmeichelhaft.

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Jetzt also auch hier die Konsequenzen: Das Washington Football Team aus der US-Profiliga NFL arbeitet weiter an der viel kritisierten Außendarstellung und schafft nach mehr als 50 Jahren sein Cheerleader-Programm ab.

Hintergrund der Entscheidung ist unter anderem wohl auch ein Skandal um sexuelle Belästigung im Klub, die Liga ermittelt seit geraumer Zeit in der Angelegenheit.

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Anstelle der Cheerleader soll ab der neuen Saison eine buntgemischte Tanzgruppe auftreten. Das teilte Petra Pope, Beraterin des Klubs für die Unterhaltung am Spieltag, ESPN mit. Die "First Ladies of Football" waren seit 1962 aufgetreten, zuletzt hatte die Franchise das Programm bereits ausgesetzt.

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Belästigungsskandal bei Washington Football-Team

Beim NFL-Klub, der wegen jahrelanger Proteste bereits seinen umstrittenen Namen Washington Redskins inklusive Indianer-Logo abgelegt hat, waren im vergangenen Jahr 15 ehemalige Mitarbeiterinnen wegen angeblicher sexueller Belästigung am Arbeitsplatz in die Offensive gegangen - unter ihnen auch Cheerleader.

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Schon zuvor hatte es Aufregung um die Tänzerinnen gegeben. Diese mussten sich offenbar 2013 für ein Fotoshooting oben ohne ablichten lassen. Das Team soll damals Besucher eingeladen haben, die bei den Aufnahmen dabei waren. Nach dem Shooting soll zudem von den Tänzerinnen verlangt worden sein, männliche Sponsoren in einen Nachtclub zu begleiten. (NEWS: Alles zur NFL)

Beraterin Pope betreute Laker Girls

"Mein Wunsch ist es, ein Team aufzubauen, das alles ist - inklusiv, vielfältig, gemischt und athletisch", sagte Pope, sie wolle "den Goldstandard in der NFL setzen". Die potenziellen Mitglieder sollten im besten Fall tanzen sowie Tricks und Stunts aufführen können. Die bisherigen Cheerleader dürfen sich für die Plätze bewerben.

Pope hat 33 Jahre in der NBA gearbeitet. Unter anderem betreute sie in Los Angeles die Laker Girls.