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Lamar Jackson hat mit den Baltimore Ravens seinen Playoff-Fluch besiegt. Er eifert mit historischen Leistungen Kaepernick und anderen Größen nach.

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Superstar Lamar Jackson hat gegen die Tenneesee Titans seinen ersten Playoff-Sieg gefeiert und seine Baltimore Ravens nach einem 20:13 (0:10, 10:0, 7:0, 3:3)-Sieg in die Divisional Round geführt.

In der Runde der letzten Acht bekommen es die Ravens am kommenden Wochenende mit den Buffalo Bills zu tun (Spielplan und Ergebnisse der NFL-Playoffs).

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Beim 20:13-Sieg gegen die Titans überzeugte vor allem die starke Defense der Ravens, die Tenneesses Running Back Derrick Henry bei lediglich 40 Yards (0 TDs) hielt - trotz frühen 0:10-Rückstandes. In der Regular Season waren es für Henry noch überragende 2027 Rushings-Yards bei 17 Touchdowns.

Die Ravens dagegen führte Jackson mit starken 136 Yards (1 TD) im Laufspiel an. Zudem bekam der Star-Quarterback noch starke Unterstützung von J.K. Dobbins (43 Yards/ 1 TD) und Gus Edwards (38 Yards). Jackson gelang nicht nur der zweitlängste Touchdown-Lauf eines Quarterbacks - nach Colin Kaepernick. Er wurde auch zum zweiten Spielmacher nach dem aus der NFL praktisch ausgesperrten Aktivisten mit mindestens 100 Laufyards und einem Touchdown der Playoff-Historie.

Eine weitere Besonderheit, die die Statistiker vermerkten: Der 24 Jahre alte Jackson ist erst der dritte NFL-Spieler seiner Altersklasse, der einen MVP-Titel einsackte und diesen Coup mit einem Sieg in den Playoffs bestätigte. Vor ihm taten das nur Miami-Dolphins-Legende Dan Marino - und Patrick Mahomes, der Spielmacher des Titelverteidigers Kansas City Chiefs.

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Jackson feiert ersten Playoff-Sieg

Titans-Quarterback Ryan Tannehill (165 Yards, 1 TD, 1 INT) hatte ohne Henry einen schweren Stand und wurde fünf Mal gesacked. Trotzdem hatte Tannehill im vierten Quarter nochmal die Chance, sein Team in die Verlängerung oder zum Sieg zu führen.

Aber der Druck war zu groß: Ravens-Cornerback Marcus Peters fing den Pass vom Quarterback ab und machte damit den Deckel auf die Partie.

Da fiel es auch nicht ins Gewicht, dass Jackson keinen Touchdown bei 179 Yards geworfen hatte und der sonst so treffsichere Kicker Justin Tucker ein 52-Yard-Field-Goal verpasste. Das Passspiel um Jackson und Receiver Hollywood Brown (7 Catches für 109 Yards), reichte für die nötige Balance zum Lauf.

Viel wichtiger war sein erster Playoff-Sieg im dritten Anlauf! "Es fühlt sich toll an", sagte Jackson bei ESPN. "Ich bin froh, dass wir es geschafft haben."