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München - Die Seattle Seahawks lassen gegen die Philadelphia Eagles nichts anbrennen und setzten sich wieder an die Spitze. Metcalf glänzt - Russell Wilson gewinnt das Duell mit Carson Wentz.

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Das war ziemlich souverän: (Service: Ergebnisse der NFL)

Dank einer starken Vorstellung von D.K. Metcalf haben die Seattle Seahawks im Monday Night Game der NFL die Philadelphia Eagles mit 23:17 (0:0, 14:6, 3:3, 8:6) in die Knie gezwungen und damit wieder die alleinige Führung in der NFC West übernommen.

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Der Wide Receiver der Seahawks war zu keinem Zeitpunkt wirklich in den Griff zu kriegen, verbuchte dabei angesichts von 177 Yards (10 Receptions, 13 Targets) einen Karrierebestwert und brachte seine sein Team mehrfach in Scoring Position. Auch Safety Jamal Adams überzeugte.

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Allerdings: Die Seahawks um Star-Quarterback Russell Wilson brauchten lang, um in die Gänge zu kommen. (Die Tabelle der NFL).

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Kurios: Das erste Viertel endete komplett ohne Punkte. Erst der vierte Drive im zweiten Viertel brach bei den Seahawks den Bann, nachdem Wilson - über einen vorangegangen 52-Yard-Pass auf Metcalf - in der Endzone schließlich David Moore zum Touchdown fand.

Seahawks und Wilson zu stark gegen Eagles um Wentz

Dazu übertraf Wilson in dieser Saison damit abermals die 3000-Passing-Yard-Marke - wie bereits in jeder seiner bisher neun NFL-Spielzeiten. Gelungen war das zuvor allein Peyton Manning gelungen - dabei übrigens in seinen ersten 13 Saisons.

Kurz vor der Pause legte Running Back Chris Carson mit einem 16-Yard-Touchdown-Lauf für die Seahawks dann nach.

Ganz anders dagegen die Offensive Line der Eagles, die verletzungsbedingt im elften Spiel der Saison zum bereits zehnten (!) Mal in veränderten Zusammensetzung agieren musste.

Die O-Line blieb vieles schuldig, allen voran Carson Wentz: Der QB sah sich ständig massiv in Bedrängnis, musste sechs Sacks und elf Hits hinnehmen - mit nur einer Interception hielt er sich zumindest in diesem Bereich halbwegs schadlos.

Eagles' Hail-Mary-Touchdown unbedeutend

Auch im dritten und vierten Spielabschnitt verliefen so viele Bemühungen im Sand, wenngleich den Eagles durch Richard Rodgers 12 Sekunden vor Schluss noch ein Flipper-Hail-Mary-Touchdown glückte, um das Ergebnis noch ein bisschen zu mildern. 

Mit nun acht Siegen aus elf Spielen liegen die Seahawks in der NFC East weiter knapp vor den Los Angeles Rams, die auf sieben Erfolge kommen. Philadelphia bleibt  hinter den New York Giants und dem Washington Football Team auf Rang drei, hat aber trotz nur drei Siegen weiter alle Chancen auf die Playoffs.