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München - Ein Wide Receiver der Houston Texans wird des Dopings überführt und bekommt von der NFL eine lange Sperre aufgebrummt. Auch ein Cornerback wird gesperrt.

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Schlechte Nachrichten für die Houston Texans.

Die Franchise aus Texas muss im Saisonendspurt auf ihren Star-Receiver Will Fuller verzichten.

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Der 26-Jährige wurde nach Informationen von ESPN für sechs Spiele gesperrt. Der Grund: Fuller soll verbotene leistungssteigerndere Mittel zu sich genommen haben.

Fuller bestreitet bewusstes Doping

Auf Instagram schrieb Fuller: "Anfang dieses Jahres habe ich mich von einer medizinischen Fachkraft behandeln lassen, die mir Medikamente verschrieb, von der sie glaubte, dass diese im Rahmen der Drogenpolitik der NFL erlaubt sind."

Und weiter: "Wie sich herausstellt, war mein Vertrauen in die Fachkraft unangebracht, weil dieses Medikament im Rahmen der NFL-Regularien zum Thema leistungssteigernde Mitteln nicht erlaubt war."

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Fuller entschuldigte sich ferner bei bei den Texans und kündigte an, 2021 besser als je zuvor zurückzukommen.

Bis zu seiner Sperre war der Receiver auf Kurs, erstmals in seiner NFL-Karriere eine 1.000-Yards-Saison abzuliefern.

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Der ehemalige Erstrundenpick avancierte nach dem Trade von Receiver Deandre Hopkins zu den Arizona Cardinals sofort zur Lieblingsanspielstation von Quaterback Deshaun Watson.

Mit acht Touchdowns und knapp 870 Receiving Yards nach elf Spielen weißt Fuller derzeit sogar bessere Zahlen auf, als Hopkins zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison.

Doping-Sperre für Teamkollege Roby 

Neben Fuller wurde auch Teamkollege Bradley Roby wegen der Einnahme von leistungssteigernden Mitteln für sechs Spiele gesperrt.

Der Cornerback entschuldigte sich via James Palmer vom NFL Network für sein Vergehen: "Ich entschuldige mich bei meiner Familie, meinen Teamkollegen, der Houston Texans Organisation und den Fans."

Er habe vor einigen Monaten unwissentlich ein Produkt verwendet, das mit einer von der NFL verbotenen Substanz verunreinigt war.

Trotz der jüngsten Gala an Thanksgiving kehrt in Houston weiter keine Ruhe ein.

Erst im Oktober wurde Head Coach und General Manager Bill O’Brien entlassen. 

Etwa einen Monat später musste das Team aus dem Lone Star State aufgrund von zahlreichen Coronafällen das Trainingsgelände abriegeln.

Nun fallen zwei Leistungsträger für die restliche Saison gesperrt aus. 

Auch auf dem Platz läuft es nicht: Mit vier Siegen aus elf Spielen hat die Franchise nur noch Außenseiterchancen auf die Playoffs.