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Das Coronavirus stürzt die NFL ins Chaos. Eine "Bubble"-Lösung für die Playoffs wie in der NBA oder NHL schließt die Liga aber aus.

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Nach den jüngsten Coronafällen sieht die NFL von einer "Bubble"-Lösung für ihre Playoffs ab.

"Wir halten das nicht für die sicherste Vorgehensweise. Wir alle müssen erkennen, dass es keine perfekten Lösungen gibt", sagte NFL-Chefmediziner Allen Sills. 

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Zuletzt hatte das Online-Portal The Athletic berichtet, dass die NFL eine Blase als Lösung für die Postseason in Erwägung ziehe und dabei Los Angeles oder Dallas als Standorte ins Spiel gebracht. 

Das geschlossene System war zuvor von anderen Ligen wie der NBA im Basketball, der NHL im Eishockey oder der MLB im Baseball angewandt worden.

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Eine Verlängerung der regulären Saison sei hingegen nicht ausgeschlossen. "Flexibilität wird entscheidend sein", betonte Ligaboss Roger Goodell bei einer Medienrunde mit Journalisten am Dienstag (Ortszeit) und warnte dabei die Klubs: "Wir können nicht selbstgefällig werden, nicht die Spieler, nicht die Trainer, nicht der Rest unseres Personals." 

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Corona stürzt NFL ins Chaos

In den Wochen zuvor stellten Coronafälle und daraus resultierende Spielverlegungen die Planungen der NFL gehörig auf den Kopf. Vor dem fünften Spieltag am vergangenen Wochenende hatte die Liga gleich drei Partien verschoben, außerdem mussten die Trainingseinrichtungen einiger Teams geschlossen werden. 

So mussten etwa die Tennessee Titans, die 24 Coronafälle bei Spielern und Mitarbeitern zu verzeichnen hatten, außerhalb ihrer Anlagen trainieren.

In der Nacht zu Mittwoch griffen sie nach mehr als zweiwöchiger Pause erstmals wieder ins Geschehen ein und fügten den Buffalo Bills beim 42:16 die erste Niederlage der laufenden Saison zu.

Damit bleiben die Titans als eines von vier Teams ungeschlagen.

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mit Sport-Informations-Dienst (SID)