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München - Die New England Patriots müssen den nächsten Rückschlag verkraften. Trotz Cam Newtons Rückkehr wird es nun richtig eng im Playoff-Rennen.

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Nach auskurierter Corona-Infektion hat Cam Newton mit seinen New England Patriots eine unerwartete 10:18-Niederlage bei den Denver Broncos kassiert. Der Serienmeister gerät dadurch immer mehr im Playoff-Rennen unter Druck. 

Die Pittsburgh Steelers und die Tennessee Titans bleiben hingegen weiter ungeschlagen. Die Steelers fertigten im Topspiel die Cleveland Browns deutlich mit 38:7 ab und die Titans setzten sich mit 42:36 im Overtime-Drama gegen die Houston Texans durch. Lediglich die Seattle Seahawks sind neben diesen beiden Siegern noch ungeschlagen. 

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Von einer solchen Bilanz können die Patriots aktuell nur träumen. Sie stehen mit nur zwei Siegen und drei Niederlagen in der AFC East hinter den Buffalo Bills (4:1) und wohl auch den Miami Dolphins (bisher 2:3), die gegen die Jets auf Siegkurs liegen. Die Playoffs rücken nach dem neuen Rückschlag in weite Ferne (Die Corona-Probleme der Patriots)

Ein Grund für die Ernüchterung: Quarterback Newton kam nach der Corona-Infektion überhaupt nicht zurecht. Er warf gleich zwei Interceptions und nur 157 Yards. Stattdessen setzte Bill Belichick zwischenzeitlich sogar Julian Edelmann zwei mal bei Trickspielzügen erfolgreich als Spielmacher ein. 

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Kurios: Newton (76 Yards durch Läufe) gelang im Schlussviertel mit einem 1-Yard-Lauf der einzige Touchdown des Spiels. Denvers Brandon McManus avancierte mit sechs Fieldgoals zum Matchwinner und lässt die Patriots nun zweifeln. 

Mayfield erwischt schwarzen Tag

Das Ticket für die Playoffs buchen können bald wohl die Steelers. Im wichtigen Duell gegen den Erzrivalen aus Cleveland waren sie in Topform und stehen nun bei 5:0. Die Demütigung ging sogar so weit, dass die Browns ihren Star-Quarterback Baker Mayfield nach einem Touchdown, 119 Passyards und zwei Interceptions im gesamten vierten Viertel auf die Bank setzten und Case Keenum aufs Feld schickten. 

Steelers-Ballverteiler Ben Roethlisberger erlebte bei 162 Yards und einem Touchdown einen ruhigen Arbeitstag - dank des starken Laufspiels. James Coner, Benny Snell und Chase Claypool liefen allesamt in die Endzone. Überragend zudem die Defensive: So trug Minkah Fitzpatrick einen Pass von Browns-Quarterback Mayfield über 33 Yards in die gegnerische Endzone. 

Jackson glänzt einmal mehr 

Ärgster Verfolger der Steelers bleiben in der AFC North bei nur einer bisherigen Niederlage die Baltimore Ravens. Star-Quarterback Lamar Jackson brillierte beim 30:28 gegen die Philadelphia Eagles. Der 23-Jährige warf zwar nur für 186 Yards (ein Touchdown), allerdings lief er auch mit dem Ball in der Hand über 108 Yards und einen weiteren Touchdown. Sein 37-Yard-Lauf bedeutete die Vorentscheidung im dritten Viertel - 24:6.

Lamar Jackson lief insgesamt 108 Yards mit dem Ball in der Hand.
Lamar Jackson lief insgesamt 108 Yards mit dem Ball in der Hand. © Getty Images

Trotz der akuten Corona-Probleme sind die Titans weiterhin nicht zu stoppen. In einem wahren Drama führte Ryan Tannehill (362 Yards) als überragender Passwerfer sein Team zum 42:36 gegen die Texans. Vier mal fand der Quarterback seine Receiver in der Endzone und machte die Verlängerung mit einem Zuspiel zu AJ Brown vier Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit zum 36:36 erst perfekt.

Watson trotz Gala geschlagen

Dort lief Derreck Henry - mit insgesamt 264 Yards inklusive 94-Yard-Touchdown alles überragend - mit einem Lauf über fünf Yards zum 42:36-Sieg und sorgte dafür, dass die Titans weiter ungeschlagen Richtung Playoffs marschieren. 

Zuvor hatte auch Texans-Anführer Deshaun Watson mit vier Touchdowns und 335 Yards in dem Offensiv-Feuerwerk herausgeragt.