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München - NFL-Superstar Tom Brady erklärt, was er bei den Tampa Bay Buccaneers erstmals als Quarterback erlebt - und sportlich anders läuft als bei den New England Patriots.

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Die Details und Hintergründe zu seinem Hammer-Wechsel von den New England Patriots zu den Tampa Bay Buccaneers sind längst kein Geheimnis mehr.

Schon mehrfach hat NFL-Superstar Tom Brady in den vergangenen Wochen und Monaten Stellung bezogen, warum er die Erfolgs-Franchise nach 20 Jahren verließ.

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Allen voran wegen des Wunsches nach einem Tapetenwechsel und einer neuen sportlichen Herausforderung. Wichtige Gründe waren aber auch seine Verbindung zu Cheftrainer Bruce Arians und die bestehen bleibende Nähe zur Stadt New York, wo Bradys ältester Sohn aus einer früheren Beziehung lebt.

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So weit, so bekannt: Doch nun hat Brady in einem Interview NBC Sport erstmals auch skizziert, was bei seinem neuen Team besser läuft als bei den Pats.

Brady: Erstmals einen offensiven Cheftrainer

Insbesondere die sportlich-persönlichen Voraussetzungen sieht die Quarterback-Ikone offenkundig als weitaus besser an als bei seiner alten Liebe.

"Es ist mein 30. Jahr, in dem ich Football spiele, einschließlich der Highschool. Und es ist das erste Mal, dass ich einen offensiven Cheftrainer habe. Das ist für den Quarterback etwas ganz anderes", sagte der 43-Jährige vielsagend.

Dass sich der gebürtige Kalifornier, der von vielen Teams umworben worden war, am Ende für die Bucs entschied, dürfte auch an einer gewissen Herzlichkeit und Fürsorge gelegen haben.

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Soziale Faktoren, die bei den Patriots Beobachtern zufolge ein wenig auf der Strecke geblieben waren - weniger bei Eigentümer Robert Kraft als im Verhältnis zum grummeligen Erfolgscoach Bill Belichick.

Zumal es für Brady besonders gegen Ende der vergangenen Regular Season auch sportlich schwierig lief, er seine Offense nie richtig in Schwung bekam.

Brady: Viel Herzlichkeit bei den Bucs

"Seit ich hierher gekommen bin, haben sie mich wirklich umarmt. Sie haben mich umarmt und mir die Möglichkeit gegeben, das Team zu leiten - das ist eine große Verantwortung für mich", sagte der der sechsmalige Super-Bowl-Gewinner dazu nun.

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"Es war eine sehr wohlüberlegte Entscheidung, keine spontane", fügte Brady an. "Ich habe über alles, was mir wirklich wichtig war, sehr viel nachgedacht. Ich habe wahrscheinlich 20 verschiedene Dinge aufgelistet. Als ich es zusammenzählte, schien mir Tampa eine großartige Gelegenheit zu sein."

Auch deshalb, weil der Ausnahmespieler bei den Buccaneers - obwohl diese seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr in die Playoffs gekommen sind - mit Spielern wie dem alten Bekannten Rob Gronkowski, Mike Evans und Chris Godwin ein Terrain vorfindet, um es allen Kritikern noch einmal zu zeigen.

"Ich fühle mich wirklich gut. Ich denke, mein Arm ist stark und gut und so in Form wie nie zuvor", sagt Brady.