Die Detroit Lions haben ein Zeichen gegen rassistische Polizeigewalt gesetzt
Die Detroit Lions haben ein Zeichen gegen rassistische Polizeigewalt gesetzt © Twitter/@lions
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München - Nach den Schüssen auf Jacob Blake verzichten die Detroit Lions auf ihr Training und protestieren stattdessen gegen rassistische Polizeigewalt in den USA.

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Die Profis der Detroit Lions haben auf ihr Training verzichtet und stattdessen eine Botschaft gegen rassistische Polizeigewalt verbreitet.

Vor dem Trainingszentrum des NFL-Teams versammelten sich die Spieler um eine Tafel, auf der "Wir werden nicht schweigen" und "Die Welt kann nicht einfach weitermachen" stand.

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Damit reagierten die Spieler auf den Fall Jacob Blake. Der Schwarze war am Wochenende von einem Polizisten von hinten niedergeschossen worden.

Laut Medienberichten trafen den 29 Jahre alte Blake sieben Kugeln im Rücken.

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Lions kämpfen für "Black Lives Matter"

"Wir haben uns als Team in die Augen geschaut und festgestellt, dass Football heute nicht mehr wichtig ist", begründete Safety Duron Harmon die Absage der Einheit: "Wir haben eine Plattform, auf der wir nicht nur das Bewusstsein schärfen, sondern auch Veränderungen bewirken können."

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Ende Mai war der Schwarze George Floyd durch Polizeigewalt ums Leben gekommen. Seitdem ist in den USA die 2013 gegründete Bewegung "Black Lives Matter" sehr aktiv, auch viele Sportstars unterstützen sie.

2016 hatte Quarterback Colin Kaepernick in der NFL damit begonnen, durch Hinknien bei der US-Hymne gegen Polizeigewalt zu demonstrieren.