Die Washington Redskins brauchen jetzt einen neuen Namen und ein neues Logo
Die Washington Redskins brauchen jetzt einen neuen Namen und ein neues Logo © Getty Images
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Die Washington Redskins trennen sich von ihrem Namen und ihrem Logo. Das gibt die Franchise aus der NFL nach zahlreichen Diskussionen bekannt.

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Die Washington Redskins werden ihren Namen und ihr Logo nach fast 90 Jahren ändern. 

Das gab die Franchise aus der NFL am Montag offiziell bekannt. "Heute verkünden wird, dass wir den Redskins Namen und das Logo in Rente schicken werden", hieß es in einem kurzen Statement. 

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Wie das Team in Zukunft heißen werde, sollen nun Mehrheits-Eigentümer Dan Snyder und Headcoach Ron Rivera "in enger Zusammenarbeit" entscheiden. Auch bei der Wahl des neuen Logos soll das Duo federführend sein. 

Spekuliert wird über den neuen "nickname" bereits wie wild. Ex-Cornerback Fred Smoot, berichtet von "zwei oder drei Namen", die er rund um das Team bereits aufgeschnappt haben will.

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Demnach seien Warriors (dt. Krieger), Redtails (Rotschwänze, Rotschöpfe) und Redhawks (Rotfalke) die Favoriten der Entscheidungsträger, berichtet er.

Redskins-Quarterback Dwayne Haskins meldete sich in der Namens-Diskussion ebenfalls zu Wort. 

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Der Erstrundenpick von 2019 brachte auf Twitter ebenfalls den Namen Redtails ins Spiel.

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Offizielle Kommentare in dieser Richtung von den Verantwortlichen gibt es aber noch nicht. Angeblich soll Snyder seit drei Wochen mit der Liga in Gesprächen über mögliche Namen sein. Denn die Liga muss diesen genehmigen.

Im Zuge der Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA nach dem gewaltsamen Tod von George Flyod waren Forderungen nach einer Umbenennung des NFL-Teams zuvor immer lauter geworden. 

Neuer Name als Hommage ans Militär

US-Präsident Donald Trump dagegen hatte von einer Änderung abgeraten: Er kenne Indianer, "die sehr stolz auf diesen Namen sind". Zahlreiche Investoren und wichtige Sponsoren sahen das vollkommen anders. Sie schlossen sich zusammen, forderten eine Namensänderung und drohten mit einem Ende der Unterstützung. Dem dreimaligen Super-Bowl-Champion blieb nichts anderes übrig, als eine "eingehende Untersuchung" anzukündigen. Diese ist nun beendet. 

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Die Kontroverse war für Washington keinesfalls neu. Die Franchise war 1932 als Boston Braves gegründet und kurz darauf in Redskins umbenannt worden, ehe fünf Jahre später der Umzug nach Washington stattfand. Seither scheiterten zahlreiche Klagen gegen den Namen. Selbst der frühere US-Präsident Barack Obama regte während seiner Amtszeit eine Änderung an. 

Kritiker sehen den Teamnamen Redskins als rassistisch und als Verunglimpfung der amerikanischen Ureinwohner an. Rivera hatte angekündigt, dass der neue Name die Kultur und Traditionen der amerikanischen Ureinwohner respektieren und eine Hommage an das Militär darstellen solle.

Auch Snyder, der sich oftmals für eine Erhaltung des Namens stark gemacht hatte, stehe hinter der Entscheidung.