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Die anhaltende Corona-Pandemie wirft die Pläne der NFL über den Haufen. Statt in Las Vegas wird der diesjährige Draft nun komplett virtuell ausgetragen.

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Die Coronakrise in den USA zwingt die NFL zu einem Novum.

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Draft wird komplett virtuell vollzogen

Wie Commissioner Roger Goodell in einem Schreiben an die 32 Teams mitteilte, wird der diesjährige Draft (23. bis 25. April) komplett virtuell ausgetragen.

Demnach müssen die Teams ihre Einrichtungen weiterhin geschlossen halten, Teammitglieder sollen sich an unterschiedlichen Orten aufhalten und Telefon sowie Internet zur Kommunikation nutzen.

Nach Rücksprache mit medizinischen Beratern sei diese Entscheidung alternativlos, heißt es.

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Bildschirm statt Bellagio

Ursprünglich sollte die Talenteziehung der besten College-Spieler mit großem Auflauf in Las Vegas ausgetragen werden.

Im künstlichen See vor dem luxuriösen Hotel- und Spielkasinokomplex Bellagio mit seinen weltberühmten Wasserfontänen sollte nach den ursprünglichen Plänen eine schwimmende Bühne aufgebaut werden, die Spieler sollten mit einem Boot dorthin gebracht werden.

Die Coronakrise, die in den USA die meisten Infizierten weltweit nach sich zog, durchkreuzte die mondänen Pläne jedoch.