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München - Der US-Sport wird traditionell von Einheimischen dominiert. Über das International Pathway Program schafft es mit David Bada wieder ein Deutscher in die NFL.

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Mit David Bada hat der nächste Deutsche den Sprung in die NFL geschafft. 

Die Liga verkündete am Montag die neuen internationalen Hoffnungsträger der vier Teams der NFC-East-Division. Bada wurde dabei den Washington Redskins des neuen Coaches Ron Rivera zugeordnet. Zum Programm zählt auch der Österreicher Sandro Platzgummer, der zu den New York Giants geht.

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Beim 25-jährigen Bada ist die Freude groß. "Ein großer Traum geht in Erfüllung", teilte er SWR Sport mit.

Bada kommt dank Pathway Program in die NFL

Der Defensive End aus München, der wie schon Moritz Böhringer in der GFL für die Schwäbisch Hall Unicorns auflief, hatte sich im Herbst beim International Combine in Hennef gegen etliche Mitstreiter durchgesetzt und hoffte nach einem achtwöchigen Training ab Januar als einer von neun Auserwählten auf seine Gelegenheit in der NFL.

Das 2017 ins Leben gerufenen Pathway Program dient der Förderung ausländischer Footballspieler – umgekehrt erhofft sich die NFL bessere Vermarktung durch Verbindung beispielsweise deutscher Fans mit ihren Legionären.

Als Pathway-Spieler muss sich Bada wie jeder andere Spieler auch über den Sommer im Training Camp für den 53-köpfigen Roster der Redskins beweisen. Das Besondere: Wenn ihm das nicht gelingen sollte - was wahrscheinlich ist -, fängt die NFL ihre Pathway-Spieler auf.

Böhringer bei den Bengals gefordert 

Als Bonus-Spieler bekäme er einen Kaderplatz im Practice Squad. Im Trainingsbetrieb dürfte er sich dann weiterhin neben Kollegen wie Nummer-zwei-Draftpick Chase Young verbessern und auf seine Chancen für die Zukunft lauern, jedoch nicht auf eine Nominierung in der laufenden Saison.

Trotz der Förderung verzeichneten erst zwei Spieler des Programms einen Einsatz in der regulären Saison, darunter der deutsche Fullback Jakob Johnson, der im vergangenen Jahr einmal für die New England Patriots spielte, bis ihn eine Schulterverletzung stoppte. Der andere NFL-Debütant war Efe Obada bei den Carolina Panthers - unter Rivera.

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Für Böhringer, der 2016 von den Minnesota Vikings gedraftet wurde, endet nach zwei Jahren die Förderung. Der Stuttgarter hofft dennoch auf eine Chance den Roster der Cincinnati Bengals zu schaffen. Dort steht er seit 2018 als Tight End unter Vertrag. Ansonsten dürfte sein NFL-Abenteuer ohne Einsatz beendet sein.

Nach der ersten Freude wird sich Bada mächtig ins Zeug legen müssen, damit sein NFL-Traum lebendig bleibt.