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München - Der Super-Bowl bietet jedes Jahr unzählige Möglichkeiten auf dessen Ausgang zu wetten. Ausgerechnet Patrick Mahomes verhinderte nun Gewinne im sechsstelligen Bereich.

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Der Super Bowl ist mehr als ein reines Finalspiel. Es ist ein Spektakel, das jedes Jahr weltweit mehrere Millionen Zuschauer vor die Fernseher lockt. 

Selbstverständlich gibt es bei solch einem großen Sport-Event unzählige Möglichkeiten, zu wetten: Auf den Ausgang der Partie oder einzelne Spielerleistungen.

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Ausgerechnet Chiefs-Superstar Patrick Mahomes verhinderte nun weltweite Wettgewinne bei sogenannten "Over-/Under-Wetten" auf Rushing Yards bzw. Passing Yards.

Mahomes verhindert Wett-Gewinne

Genauer gesagt bedeutet dies, dass darauf gewettet wird, ob ein Spieler am Ende der Partie über oder unter einen bestimmten Wert an erzielten Rushing/Passing Yards kommt. 

Bei Mahomes lag der wettbare "Over-Wert" bei den Rushing Yards zwischen 27,5 und 36,5 Yards. Bis zum finalen Ballbesitz hatte der Star-Quarterback schon 44 Rushing Yards gesammelt - die Wette schien also für all diejenigen, die ein Over (unabhängig vom genauen Wert) gewählt hatten, aufzugehen. 

Da Kansas City aber 57 Sekunden vor Schluss uneinholbar mit 31:20 führte, kniete Mahomes in den letzten Plays dreimal in Folge ab, um die Zeit runterlaufen zu lassen und verlor damit laut Regelwerk insgesamt 15 Rushing Yards.

Für die Bietenden hieß das, dass Mahomes anstatt bei 44 Rushing Yards plötzlich nur noch bei 29 Rushing Yards lag. Ein Großteil der Wetten war dahin.

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Besonders ärgerlich: Teilweise waren bei den einzelnen Wettportalen bis zu 75 Prozent aller Wetten auf Mahomes' Over-Wert bei den Rushing Yards abgeschlossen.

Der Saison-MVP von 2018 verhinderte laut ESPN demnach ungewollt Gewinnausschüttungen im sechsstelligen Bereich.