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Die New England Patriots fahren den nächsten Division-Titel in der AFC East ein. Nach zuletzt schwachen Leistungen dreht Tom Brady auf. Die 49ers machen es spannend.

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Die unglaubliche Erfolgsserie der New England Patriots mit Superstar Tom Brady hält an.

Durch den 24:17-Erfolg im Division-Duell der AFC East über die Buffalo Bills holten Brady und Co. zum elften Mal in Folge den Titel in der AFC East. Gleichzeitig schafften sie zum zwölften Mal mindestens zwölf Siege in der Regular Season und zogen dadurch mit den San Francisco 49ers gleich, die diese Marke ebenfalls erreichten.

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"Das ist schwer zu schaffen, es braucht viel Leidenschaft und harte Arbeit", erklärte Brady nach der Partie. Sinnbildlich dafür stand die Partie gegen die Bills, die durch einem Sieg mit den Patriots gleichziehen hätten können. 

Brady dreht Partie

Vor dem Schlussviertel führten die Gäste im Gillete Stadium bereits mit 17:13, doch angeführt von Brady (26/33, 271 Yards, 1 TD) drehten die Hausherren die Partie mit elf Punkten in Folge doch noch zu ihren Gunsten. Rex Burkhead verwandelte fünf Minuten vor Schluss einen Ein-Yard-Touchdown, anschließend gingen die Pats auf die Two-Point-Conversion. Dort bediente Brady Star Receiver Julian Edelman, der in seiner elften Saison zum elften Mal Divison-Sieger wurde, in der Endzone. 

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Erstmals seit Woche 11 in der Saison 2017 komplettierte der 42 Jahre alte Brady 79 Prozent seiner Pässe, zuvor hatte er in den vorangegangenen fünf Partien nicht einmal 56 Prozent Completion Rate erreicht. Seine Bilanz gegen die Bills steht nun bei 32-3. 

Im Gegenzug kamen die Bills bis zur 15-Yard-Line der Patriots, wo sie aber beim vierten Versuch und 15 Yards gestoppt wurden. Während die Patriots mit einem Sieg gegen die Miami Dolphins am kommenden Wochenende von Platz zwei in die Playoffs der AFC gehen würden, haben die Bills Platz fünf bereits sicher und müssen in die Wildcard Games.

49ers wahren Chance dank Garoppolos Leistungssteigerung

Derweil haben die San Francisco 49ers ihre Chancen auf die Topposition in der NFC gewahrt. 

Beim 34:31-Erfolg über die Los Angeles Rams bedurfte es aber eines Last-Second-Field-Goals, um als Sieger vom Feld zu gehen.

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Lange Zeit hatte die 49ers-Defense große Mühen mit der Rams-Offense und offensiv blieb Quarterback Jimmy Garoppolo (16/27, 248 Yards, 1 TD, 2 INT) lange blass. Erst beim Stand von 24:28 aus Sicht der 49ers führte Jimmy G sein Team in einem 91-Yard-Drive vor die gegnerische Endzone, wo er mit einem Sieben-Yard-Pass auf Tight End George Kittle die Partie drehen konnte. 

Duell gegen Seahawks entscheidend für 49ers

Im Gegenzug konnten die Rams aber durch ein Field Goal zum 31:31 ausgleichen, bevor erneut Garoppolo zwei Mal beim dritten Versuch und 16 Yards jeweils einen Receiver fand. Anschließend verwandelte 49ers-Kicker Robbie Gould mit Ablauf der Spielzeit ein Field Goal aus 33 Yards zum Sieg.

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Mit einem weiteren Sieg am kommenden Wochenende beim verhassten Division-Rivalen Seattle Seahawks, haben Garoppolo und Co. die Top-Position in der NFC und damit die Bye-Week sicher. Bei einer Pleite müssen sie allerdings in die Wild-Card-Games der NFC.

Währenddessen haben die Rams, im vergangenen Jahr noch NFC-Champion, ihre letzte Playoff-Chance verspielt und müssen die Postseason als Zuschauer verfolgen. Stattdessen sicherten sich die Minnesota Vikings einen Platz in den Playoffs.