Antonio Brown streikte sich von den Raiders zu den Patriots. ©
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Antonio Brown reiht im Moment Skandal an Skandal. Trotzdem unterschrieb er nun bei den Patriots. Eine NFL-Legende der Steelers kritisiert in schärfstem Ton.

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"Ich bin glücklich darüber, dass wir ihn endlich los sind, wir hätten uns schon vor langer Zeit von ihm trennen sollen" sagte Terry Bradshaw, ehemaliger Quarterback der Pittsburgh Steelers, über Antonio Brown. 

"Ich habe keine Ahnung warum sie ihn so bevorzugt haben. ich kann Spieler wie Antonio Brown nicht ausstehen."

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"Ich würde nicht zu Brown werfen"

Bradshaw weiter: "Ich verstehe diese Spieler einfach nicht, ich würde sie nie mögen. Sie würden mich hassen, wenn ich in ihrem Team wäre. Sie würden mich hassen weil ich niemals zu ihm (Antonio Brown) werfen würde."

Hall of Fame-Mitglied Terry Bradshaw ist in einem Interview mit der Pittsburgher Zeitung Tribune Review über Antonio Brown hergezogen. Bradshaw führte die Steelers zwischen 1974 und 1980 zu vier Super-Bowl-Siegen.

Über die Raiders zu den Patriots

Der Star-Receiver erzwang in dieser Offseason einen Trade weg von den Steeler, nachdem er sich unter anderem mit Quarterback Ben Roethlisberger verkracht hatte. Er landete bei den Oakland Raiders.

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Dort fiel "AB" mit mehreren Aussetzern auf. Erst holte er sich Frostbeulen an den Füßen nach einem Eiskammer-Besuch. Dann weigerte er sich mit den neuen Helmen aufzulaufen. Zum krönenden Abschluss veröffentlichte er sogar ein vertrauliches Gespräch mit seinem Coach Jon Gruden auf seinen sozialen Kanälen.

Eins absolutes No-Go unter Football-Spielern.

Schließlich entließen die Raiders Brown. Die New England Patriots, amtierender Super-Bowl-Champion, ließen sich nicht zweimal bitten, und verpflichteten den Wide-Receiver.

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Brown verbrachte neun Spielzeiten bei den Steelers. Einen Super Bowl gewann er dort nicht. Für Bradshaw war seine Einstellung der Grund.

Brown kein Teamspieler

"Mit dieser Art von Benehmen gewinnst du einfach nicht. Warum wir nicht mehr Super Bowls gewonnen haben? Talent ist da, aber es gibt Typen wie ihn. Lasst ihn einfach gehen und seine Marke oder was auch immer er macht. Football-Spiele gewinnen funktioniert bloß als Team. Spieler müssen sich umeinander kümmern und sich nicht runter ziehen", sagte Bradshaw.

Gegen Brown wird aktuell noch der Vorwurf wegen Vergewaltigung geprüft. Von Seiten der NFL muss er aber keine Strafe befürchten. Für das Spiel gegen die Miami Dolphins am Sonntag ist er also spielberechtigt.

Patriots-Coach Bill Belichick ließ einen Einsatz noch offen