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Daniel Jones führt New York in seinem ersten Spiel zum Comeback-Sieg. Die Los Angeles Rams fahren den dritten Sieg ein - wie auch San Francisco.

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Super-Bowl-Finalist Los Angeles Rams hat in der NFL den dritten Sieg im dritten Spiel gefeiert.

Das Team um Quarterback Jared Goff (24/38, 269 Yards, zwei Touchdowns, zwei Interceptions) setzte sich mit 20:13 gegen die Cleveland Browns durch, deren Hype nach der zweiten Saisonpleite den nächsten Dämpfer erhalten hat.

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Nach seiner Gala in der vorherigen Partie gegen die New York Jets konnte Odell Beckham Jr. dieses Mal kaum Akzente setzen und blieb ohne Touchdown. Baker Mayfield setzte immerhin seine Touchdown-Serie fort. Auch im 16. Karriere-Start gelang dem Quarterback ein Touchdown, nur Hall of Famer Kurt Warner (23) hat das öfter geschafft. Allerdings wurde Mayfields finaler Versuch von John Johnson III abgefangen.

Für fragende Gesichter sorgte auch der Draw-Versuch der Browns bei 4th-and-9 im Schlussviertel.

Auf Seiten der Rams überzeugte Cooper Kupp (11 Receptions, 102 Receiving Yards, 2 Touchdowns), der die Endphase der vergangenen Saison inklusive des Super-Bowl-Runs wegen einer Knieverletzung verpasst hatte.

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Diese Statistiken hatte seit Torry Holt 2003 kein Rams-Receiver mehr geschafft.

Jones mit Traumdebüt

Derweil feierte Daniel Jones bei den New York Giants ein Traumdebüt. Der Rookie-Quarterback, der den Posten von NFL-Legende Eli Manning übernommen hat, erzielte beim 32:31-Sieg über die Tampa Bay Buccaneers vier Touchdowns.

"Er war tough. Meiner Meinung nach ist er ein Gewinner", sagte Giants-Coach Pat Shurmur über den sechsten Pick des diesjährigen Drafts, der sich in seiner Meinung bestätigt gefühlt haben sollte.

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Zur Pause hatten die Giants noch mit 18 Punkten zurückgelegen, doch dann drehten Jones & Co. auf. 1:16 Minuten vor dem Ende war es Jones vorbehalten, mit einem 7-Yard-Run in die Endzone zu gelangen – es war die erste Führung für die Gäste, gleichbedeutend mit dem Sieg.

Jones beendete das Spiel mit 336 Yards bei 23-36 Pässen, zwei Pass- und zwei Rushing-Touchdowns. Der 22-Jährige ist damit der erste Rookie-Quarterback der NFL-Historie mit mindestens 300 Yards und jeweils zwei Touchdowns.

Allerdings bezahlten die Giants den Sieg teuer. Star-Runningback Saquon Barkley verletzte sich im zweiten Viertel am rechten Knöchel und kehrte nicht mehr zurück. Eine Untersuchung am Montag soll Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben.

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Pittsburgh verliert erneut

Die Misere der Pittsburgh Steelers hielt derweil auch ohne den verletzten Ben Roethlisberger an. Backup Mason Rudolph (14/27 Pässe, 174 Yards, zwei Touchdowns, eine Interception) hatte einige Probleme mit den San Francisco 49ers, die etwas überraschend ihren dritten Erfolg verbuchten.

Neben Jones und Rudolph durften vier weitere Quarterbacks erstmals als Starter ran. Kyle Allen brillierte beim 38:20-Sieg der Panthers über die Cardinals mit 19-26 Pässen über 261 Yards und vier Touchdowns. Dabei blieb er ohne Interception.

Terry Bridgewater (19-27, 177 Pass-Yards, 2 Touchdowns, 0 Interceptions) ersetzte Drew Brees beim 33:27 der Saints gegen die Seahawks ebenso erfolgreich.

Luke Falk tat sich mit den New York Jets gegen die Patriots schwer, Josh Rosen konnte bei Miami trotz einer ordentlichen Leistung die nächste krachende Pleite gegen die Cowboys nicht verhindern.