Nelson Agholor erzielte für die Philadelphia Eagles zwei Touchdowns gegen die Washington Redskins
Nelson Agholor erzielte für die Philadelphia Eagles zwei Touchdowns gegen die Washington Redskins © Getty Images

Am letzten NFL-Spieltag macht der amtierende Superbowl-Champion die Wildcard-Round klar. Für die Pittsburgh Steelers dagegen ist Endstation.

von SPORT1

Die Philadelphia Eagles haben ein vorzeitiges Ende ihrer NFL-Saison gerade noch abgewendet. Der Super-Bowl-Champion feierte einen ungefährdeten 24:0-Erfolg bei den Washington Redskins und profitierte dabei von der Niederlage der Minnesota Vikings. Die Eagles retten sich somit in die Wildcard-Round der NFC.

Eagles-Quarterback Nick Foles warf dabei zwei Touchdowns für den amtierenden Champion. 28 seiner 33 Zuspiele von Foles fanden sein Ziel. Ob der amtierende Super-Bowl-MVP seinem Team in der Wildcard-Round zur Verfügung steht, dahinter steht ein Fragezeichen. Foles musste im vierten Quarter verletzt vom Feld. (Service: Tabelle der NFL)

Nach eigenen Angaben sei die Verletzung nahe der Rippen, genauere Informationen soll es am Montag geben. "Ich bin optimistisch", erklärte Foles jedoch. Ein Ausfall des Quarterbacks wäre für die Eagles ein harter Schlag, da der eigentliche Starting-Quarterback Carson Wentz ja bereits für die Postseason ausfällt.

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Vikings-Frust nach Playoff-Aus

Die Vikings hätten mit einem Sieg die Playoffs aus eigener Kraft erreichen können, doch sie verloren mit 10:24 gegen die Chicago Bears. So mussten die Vikings die Eagles doch noch vorbeiziehen lassen.

Der Frust bei Minnesota war groß. Quarterback Kirk Cousins, der vor der Saison aus Washington gekommen war, die in ihn gesetzten Erwartungen aber nicht erfüllen konnte, lieferte sich im zweiten Viertel ein hitziges Wortgefecht mit Wide Receiver Adam Thielen.

Bester Mann auf Seiten der Bears war Running Back Jordan Howard. Er rannte insgesamt für 109 Yards und erzielte zwei Touchdowns für die Bears, die das erste Mal seit acht Jahren wieder in den Playoffs stehen. (Service: Ergebnisse und Spielplan)

Steelers scheitern trotz Sieg

Die Pittsburgh Steelers verabschieden sich dagegen vorzeitig aus dem Meisterschaftsrennen. Das Team von "Big Ben" Roethlisberger erledigte mit einem 16:13-Erfolg gegen die Cincinnati Bengals zwar seine Hausaufgaben, da die Baltimore Ravens ihr Spiel gegen die Cleveland Browns aber ebenfalls gewannen, ist die Saison für die Steelers beendet. Vier Niederlagen aus den vergangenen sechs Partien waren einfach zu viel. 

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Roethlisberger schaut derweil nach vorne, ans Aufhören denkt er nicht. "Ich werde nicht jünger, aber ich fühle mich immer noch gut", erklärte der 36 Jahre alte Quarterback, der 31 seiner 45 Zuspiele für 287 Yards an den Mann brachte. "Wir halten unser Team zusammen und das gibt uns eine gute Chance".

Colts sichern Ticket im direkten Duell mit Titans

Im Entscheidungsspiel um den letzten Playoff-Platz der AFC behielten die Indianapolis Colts mit einem 33:17-Erfolg beim direkten Konkurrenten Tennessee Titans die Oberhand. Die Colts schafften damit trotz eines 1:5-Starts in die Saison doch noch den Einzug in die Playoffs. Quarterback Andrew Luck warf 285 Yards und insgesamt drei Touchdowns. Running Back Marlon Mack glänzte mit 119 Rushing Yards und einem Touchdown. Dontrelle Inman fing fünf Bälle und machte 77 Yards und einen Touchdown.

Diese Teams sind für die Playoffs qualifiziert:

AFC:

Kansas City Chiefs
Los Angeles Chargers
New England Patriots
Houston Texans
Baltimore Ravens
Indianapolis Colts

NFC:

New Orleans Saints
Los Angeles Rams
Chicago Bears
Dallas Cowboys
Seattle Seahawks
Philadelphia Eagles

Wildcard-Round:

Houston Texans - Indianapolis Colts
Dallas Cowboys - Seattle Seahawks

Baltimore Ravens - Los Angeles Chargers
Chicago Bears - Philadelphia Eagles