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München - Die New Orleans Saints feiern gegen die Falcons den zehnten Sieg in Folge. Die Dallas Cowboys schlagen die Redskins und übernehmen Rang eins in der NFC East.

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Die New Orleans Saints feiern ihren zehnten Sieg in Folge. Beim 31:17-Erfolg gegen die Atlanta Falcons war wieder einmal Verlass auf Quarterback Drew Brees.

Brees war schon in den letzten Wochen in bester Playoffs-Verfassung und auch gegen die Atlanta Falcons zeigte der 39-Jährige seine Klasse. 15 seiner 22 Pässe brachte er für 171 Yards an den Mann und legte dabei vier Touchdown-Pässe auf.  "Wir lieben es, jeden Tag zur Arbeit zu gehen", sagte Brees zum Erfolgsrezept des Titelkandidaten: "Wir lieben es, miteinander eine gute Zeit zu haben, wissen aber auch, wann es darum geht, den Job zu machen."

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Einziger Makel in seiner Bilanz ist eine Interception, die Damontae Kazee abfing.

Falcons machen zu viele Fehler

Aber bei aller Klasse von Brees und seiner Offense, die Falcons machten an Thangsgiving einfach zu viele Fehler, um die Saints ernsthaft zu gefährden. Gleich drei Fumbles und eine Interception unterliefen Matt Ryan und der Atlanta-Offense.

Besonders bitter war Ryans Fumble im ersten Drive kurz vor der gegnerischen Endzone. Auch der zweite Drive in die Red Zone brachte lediglich ein Field Goal ein. Mit dem Rücken zur Wand versuchten die Falcons alles, wurden für ihren Mut aber nicht belohnt. Gleich zweimal konnten sie ein viertes Down nicht nutzen. 

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Nach diesem Erfolg führen die Saints die NFC South souverän mit zehn Siegen und einer Niederlage an. Die Falcons stehen nun bei vier Siegen und sieben Niederlagen. (Service: Die Tabellen der NFL)

Elliott rennt zum Sieg

Im zweiten Spiel an Thanksgiving schlugen die Dallas Cowboys die Washington Redskins mit 31:23. Vor allem Ezekiel Elliott war in ganz großer Spiellaune. Ganze 26 Spielzüge liefen über den Running Back, der den Ball für insgesamt 121 Yards trug. Bei seinem Touchdown zeigte Elliott dann noch einen besonderen Jubel. Der Running Back warf 21 Dollar in einen Spendenkessel der Heilsarmee, der am Spielfeldrand stand.

Unterstützt wurde Elliott von einem ebenfalls gut aufgelegten Quarterback Dark Prescott, der die Offense mit 289 Passing Yards und zwei Touchdowns anführte.

Sein bevorzugter Receiver war Amari Cooper, der zwei Touchdowns erzielte und dabei auf acht gefangene Pässe mit 180 Yards kam.

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McCoy enttäuscht

Bei seinem ersten Start nach der Verletzung von Alex Smith zeigte Ersatz-Quarterback Colt McCoy bei zwei Touchdown-Pässen sein Können. Aber drei Interceptions auf der anderen Seite waren zu viel, um dieses Spiel für sich zu entscheiden.

Auch Skandal-Profi Adrian Peterson blieb blass und kam in 12 Laufversuchen nur auf 32 Yards.

Damit übernehmen die Cowboys aufgrund des besseren direkten Vergleichs die Führung in der NFC East. Beide Franchises stehen aktuell bei sechs Siegen und fünf Niederlagen.

Bears weiter auf Playoff-Kurs

Die Chicago Bears werden indes ihrem Ruf als Überraschungsteam der Liga weiter gerecht und gewannen mit 23:16 auch das zweite Aufeinandertreffen gegen die Detroit Lions. (Service: Der Spielplan der NFL)

Das Team aus der "Windy City" musste wegen einer Schulterverletzung des etatmäßigen Starting Quarterbacks Mitch Trubisky auf Chase Daniel vertrauen. Vertrauen, das der Backup zurückzahlen sollte. 27 von 37 Versuchen für insgesamt 230 Yards fanden ihr Ziel. Dazu warf Daniel zwei Touchdown-Pässe.

Zwei späte Interceptions entscheiden das Spiel

Spielentscheidend war allerdings sein Gegenüber. Lions-Quarterback Matthew Stafford warf im vierten Viertel zwei Interceptions. Sechs Minuten vor Schluss verschuldete er den spielentscheidenden Pick-6 durch Eddie Jackson zum 23:16. Kurz vor dem Ende warf er seine zweite Interception in der gegnerischen Endzone.

Damit festigt Chicago mit einer Bilanz von 8:3 die Tabellenführung in der NFC North, für die Lions rücken die Playoffs in weite Ferne.

Die Partien des 12. Spieltags in der Übersicht:

Donnerstag, 22. November: 

Detroit Lions - Chicago Bears 16:23
Dallas Cowboys - Washington Redskins 31:23

Freitag, 23. November:

New Orleans Saints - Atlanta Falcons 31:17

Sonntag, 25. November: (ab 19 Uhr)

New York Jets - New England Patriots (alle ab 19 Uhr)
Tampa Bay Buccaneers - San Francisco 49ers
Buffalo Bills - Jacksonville Jaguars
Baltimore Ravens - Oakland Raiders
Cincinnati Bengals - Cleveland Browns
Carolina Panthers - Seattle Seahawks
Philadelphia Eagles - New York Giants
Los Angeles Chargers - Arizona Cardinals (ab 22.05 Uhr)
Indianapolis Colts - Miami Dolphins (alle ab 22.25 Uhr)
Denver Broncos - Pittsburgh Steelers

Montag, 26. November:

Minnesota Vikings - Green Bay Packers (ab 2.20 Uhr)

Dienstag, 27. November:

Houston Texans - Tennessee Titans (ab 2.15 Uhr)

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