David Moore (2.v.l.) durfte sich gegen die Raiders über einen Touchdown freuen
David Moore (2.v.l.) durfte sich gegen die Raiders über einen Touchdown freuen © Getty Images
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Beim spektakulären NFL-Spiel im Londoner Wembley Stadion trumpfen die Seattle Seahawks gegen die Oakland Raiders auf. Baker Mayfield erlebt derweil eine Demontage.

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Fantastischer Abend für die Fans der Seattle Seahawks.

Am sechsten Spieltag gastierte die NFL vor mehr als 70.000 Zuschauern im Londoner Wembley Stadion und hatte mit dem Spiel Seahawks vs. Oakland Raiders eine namhafte Begegnung zu bieten. 

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Die Franchise aus Seattle durfte sich dabei über einen vollkommen ungefährdeten 27:3-Erfolg freuen. Bis acht Minuten vor Ende des allerletzten Viertels konnte die Raiders um Quarterback Derek Carr nicht einen einzigen Punkt auf das Scoreboard bringen. 

Wilson mit guter Leistung

Dann bracht ein Field Goal von Kicker Matt McCrane die einzigen drei Zähler des Abends.

Ganz anders dagegen die Stimmung bei den Seahawks. Drei Touchdown-Pässe gelangen Spielmacher Russell Wilson, zwei weitere Field Goals sorgten für den Endstand.

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Das Team von Headcoach Pete Carroll steht mit drei Siegen und drei Niederlagen in der NFC West auf Rang zwei hinter den bislang noch ungeschlagenen Los Angeles Rams.

Für die Oakland Raiders ist die Lage dagegen ganz düster. Mit nur einem Sieg aus sechs Spielen bleibt in der AFC West nur der ungeliebte letzte Platz. 

Chargers dominieren Browns

Im Duell zwischen den Cleveland Browns und den Los Angeles Chargers gab es für die Heimmannschaft kaum Grund zur Freude. Mit 38:14 machten Philip Rivers und seine Teamkollegen die Partie zu einer ganz klaren Angelegenheit für die Kalifornier.

Absoluter Matchwinner der Partie: Runing Back Melvin Gordon. Der 25-Jährige verbuchte ganze drei Touchdowns für sich und hatte entscheidenden Anteil am Sieg der Chargers.

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Bei Browns-Quarterback Baker Mayfield war die Stimmungslage dagegen eine andere. Dem Rookie gelang vor heimischem Publikum lediglich ein einziger Touchdown-Pass - bei zwei Interceptions.

Die Unerfahrenheit des Spielmachers trat deutlich zum Vorschein. 

Bucs weiter im Abwärtstrend

Einen überraschenden Sieg feierten dagegen die Atlanta Falcons. Nach zuletzt drei Pleiten gelang gegen die Tampa Bay Buccaneers ein 34:29-Erfolg. Am letzten Platz in der NFC South ändert dies jedoch nichts.

Im Duell der beiden Quarterbacks hatte Falcons-Oldie Matt Ryan die Nase vorne. Drei Touchdown-Pässe brachte Ryan an den Mann. Sein Gegenüber - der nach einer Sperre zurückgekehrte Jameis Winston - durfte sich zwar über einen Touchdown mehr freuen, zwei Interceptions trübten aber die Bilanz.

Die Bucs setzen nach zwei Niederlagen in Folge ihren Abwärtstrend fort. 

Peterman mit schlechter Leistung

Eine der mit Abstand frustrierendsten Leistungen des Tages bot Nathan Peterman. Der Ersatz-Spielmacher der Buffalo Bills musste kurz vor Ende des dritten Viertels Starting-Quarterback Josh Allen ersetzen und Peterman agierte ähnlich unglücklich wie bei seinen letzten Einsätzen. 

Dem 24-Jährigen gelang zwar ein Touchdown, mit dem er sein Team gegen die Houston Texans in Führung brachte, anschließend setzte es aber wieder zwei Interceptions. Eine davon trug Johnathan Joseph in die Endzone und besiegelte damit die 13:20-Pleite für die Bills.

Overtime in Miami

Die wohl spannendste Begegnung des Abends ereignete sich in Miami. Die Dolphins setzten sich gegen die Chicago Bears mit 31:28 durch. Für den Sieg war aber eine Overtime nötig. Nach der regulären Spielzeit hatte es 28:28 gestanden. Erst ein Field Goal von Jason Sanders brachte die Entscheidung.

Eine überzeugende Vorstellung lieferte vor allem Bears-Quarterback Mitchell Trubisky, der seinem Team zu drei Touchdowns verhalf.

Bei Miami musste der etatmäßige Spielmacher Ryan Tannehill passen. Dafür stand Brock Osweiler auf dem Feld. Der 27-Jährigen warf für 380 Yards und verbuchte drei Touchdown-Pässe, allerdings gingen auch zwei Interceptions auf sein Konto. 

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