Nach seiner Verhaftung wurde Kelly von den Denver Broncos auf die Waiver-Liste gesetzt. Jetzt ist er Free Agent. Vielleicht geht sein Weg in die AAF. Chad Kelly ist mittlerweile offiziell Free Agent. Ob er ein Team in der NFL findet ist fraglich
Nach seiner Verhaftung wurde Kelly von den Denver Broncos auf die Waiver-Liste gesetzt. Jetzt ist er Free Agent. Vielleicht geht sein Weg in die AAF. Chad Kelly ist mittlerweile offiziell Free Agent. Ob er ein Team in der NFL findet ist fraglich © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Für Quarterback Chad Kelly ist das Kapitel bei den Denver Broncos nach seinem Fehltritt nach der teaminternen Halloween-Party beendet.

Anzeige

Nach seiner Festnahme am Dienstag wegen Hausfriedensbruchs hat Quarterback Chad Kelly bei den Denver Broncos keine Zukunft mehr.

Das Team aus Colorado setzte den Backup-Spielmacher nach seinem Fehltritt auf die Waiver-Liste. Nachdem der Quarterback nicht innerhalb von 24 Stunden von einem neuen Team unter Vertrag genommen wurde, ist Kelly nun automatisch Free Agent.

Anzeige

Dass der Weg des letzten Draft-Picks des Jahres 2017, der traditionell den Beinamen "Mr. Irrelevant" erhält, in der NFL weiter geht, scheint indes äußerst unwahrscheinlich. Denn Kelly ist beileibe kein unbeschriebenes Blatt: 2014 wurde er schon einmal nach einer Bar-Schlägerei festgenommen. Im selben Jahr flog er aus seiner College-Mannschaft, weil er sich lautstark mit seinem Trainer stritt.

Neuanfang in der AAF?

Zwei Jahre später war Kelly in eine Prügelei beim Highschool-Spiel seines Bruders in New York verwickelt.

Mit der Anklage wegen Hausfriedensbruchs dürfte Kelly in der NFL nun endgültig unvermittelbar sein. Eher könnte er in der neugegründeten AAF, der Alliance of American Football, landen.

Die AAF wurde am 20. März 2018 gegründet und soll ähnlich wie die G-League im Basketball bei der Entwicklung von NFL-Spielern helfen. "Unser Ziel ist es, Spieler zusammenbringen, die kurz vor dem Level der NFL stehen und ihnen dann den letzten Schliff zu geben für die Liga", definierte Mitgründer Bill Polian den Anspruch der AAF.