Drew Brees (r.) und Matt Ryan lieferten im direkten Duell ein Spektakel
Drew Brees (r.) und Matt Ryan lieferten im direkten Duell ein Spektakel © Getty Images

München - In einem Offensiv-Spektakel setzen sich die Saints gegen die Falcons durch. Cam Newton glänzt für die Panthers. EQ St. Brown erhält wie sein Team einen Dämpfer.

von Jonas Nohe

Auch eine historische Performance von Quarterback Matt Ryan hat den Atlanta Falcons (ein Sieg, zwei Niederlagen) in einem dramatischen NFL-Duell mit den New Orleans Saints (2-1) nicht zum zweiten Saisonsieg gereicht.

Ryan, der die Falcons in der vorletzten Saison in den Super Bowl geführt hatte, stellte mit fünf Touchdown-Pässen den Franchise-Rekord von Wade Wilson aus dem Jahr 1992 ein und warf für insgesamt 374 Yards.

Auf der Gegenseite aber gelangen auch Saints-Quarterback Drew Brees drei Pass- und zwei Lauf-Touchdowns, der 39-Jährige kam sogar auf 396 Passing Yards - und sorgte so in der Overtime eines Offensiv-Spektakels für einen 43:37-Sieg seines Teams (Hier zum NFL Spielplan 2018/19).

Kein Touchdown bei Jaguars vs. Titans

Das genaue Gegenteil erlebten die Zuschauer beim Duell zwischen den Jacksonville Jaguars und den Tennessee Titans, in dem keinem der beiden Teams auch nur ein einziger Touchdown gelang!

Am Ende hieß es nach insgesamt fünf Field Goals etwas überraschend 9:6 für die Gäste aus Tennessee, bei denen Quarterback Blaine Gabbert bereits im ersten Viertel wegen einer Gehirnerschütterung ausgewechselt werden musste.

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Für ihn übernahm der etatmäßige Starter Marcus Mariota, der wegen einer Ellenbogenverletzung zum zweiten Mal in Folge zunächst nur auf der Bank gesessen hatte.

Zwölf erfolgreiche Pässe Mariotas bei 18 Versuchen für 100 Yards Raumgewinn reichten den Titans am Ende zum Sieg - weil die Defense Jacksonville in Schach hielt und Kicker Ryan Succop drei seiner vier Field-Goal-Versuche verwandelte.

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Bei den Jaguars wurde Runningback Leonard Fournette schmerzlich vermisst: Der 23-Jährige fehlte zum zweiten Mal in Folge verletzungsbedingt, ohne ihn erlief sein Team nur 87 Yards.

Sowohl die Titans als auch Jacksonville stehen nach drei Spielen bei zwei Siegen und einer Niederlage.

Cam Newton lässt Panthers jubeln

Dieselbe Bilanz haben dank einer Gala-Vorstellung von Quarterback Cam Newton auch die Carolina Panthers vorzuweisen.

Beim 31:21 gegen die Cincinnati Bengals (2-1) gelangen Newton je zwei Pass- und zwei Lauf-Touchdowns. Unterstützung erhielt er vor allem von Runningback Christian McCaffrey, der satte 184 Yards erlief.

Auf der Gegenseite warf Bengals-Quarterback zwar ebenfalls zwei Touchdown-Pässe, leistete sich aber gleichzeitig vier (!) Interceptions.

Eine herbe Pleite vor heimischem Publikum kassierten die hochgehandelten Minnesota Vikings: Gegen die bislang sieglosen Buffalo Bills (1-2) ging das Team von Quarterback Kirk Cousins mit 6:27 baden. Nach drei Spielen steht für Minnesota erst ein Sieg (ein Unentschieden, eine Niederlage) auf dem Konto.

Packers verlieren - St. Brown nicht im Kader

Dieselbe Bilanz hat der alte Vikings-Rivale aus Green Bay vorzuweisen: Die Packers um Superstar Aaron Rodgers verloren bei den Washington Redskins (2-1) mit 17:31.

Der deutsche Receiver Equanimeous St. Brown stand bei Green Bay zum zweiten Mal in Folge nicht im Kader.

Mark Nzeocha kassierte mit den San Francisco 49ers eine 27:38-Niederlage bei den Kansas City Chiefs - und muss obendrein das Saisonaus von 49ers-Quarterback Jimmy Garoppolo fürchten.

Die New England Patriots um Superstar Tom Brady unterlagen den Detroit Lions mit 10:26 und kassierten damit überraschenderweise bereits ihre zweite Niederlage in Folge.