Am 6. September geht die NFL wieder los. Sechs Deutsche werden in der besten American Football Liga der Welt dabei sein. Außerdem wurden einige Regeln geändert.

von SPORT1

Die NFL-Saison 2018/19 steht in den Startlöchern.

Ab dem 6. September stellt sich die Frage, wer Nachfolger der Philadelphia Eagles wird. Auch einige Deutsche wirken in der neuen Spielzeit der besten Football-Liga der Welt mit.

SPORT1 hat vor Saisonstart alle Informationen.

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NFL 2018/19: Die wichtigsten Termine

Die NFL-Saison 2018/19 beginnt am 6. September. Der finale Höhepunkt, der Super Bowl LIII, steigt am 3. Februar 2019 im Mercedes-Benz Stadium in Atlanta, Georgia.

Der 1. Spieltag abseits des Auftaktspiels findet am 9. und 10. September statt. Zwischen dem 14. Und 28. Oktober gastiert die NFL mit drei Partien in London.

Am 19. November spielen die Los Angeles Rams und die Kansas City Chiefs in Mexiko. Der letzte Spieltag der Regular Saison ist für den 30. Dezember angesetzt. Anschließend steigen die Playoffs: Wild Card Weekend (5./6. Januar), Divisional Playoffs (12./13. Januar) und Conference Championship Games (20. Januar).

Der Pro Bowl in Orlando/Florida findet am 27. Februar statt. (SERVICE: NFL Spielplan)

NFL 2018/19: Die Favoriten

Die Philadelphia Eagles dürfen sich durchaus Chancen auf die Titelverteidigung ausrechnen, allerdings sind Quarterback Carson Wentz und Wide Receiver Alshon Jeffery noch nicht fit. Beide fehlen ihrer Franchise wohl zu Saisonbeginn. Die Eagles gehen mit Super-Bowl-Held Nick Foles auf der Quarterback-Position in die Saison.

Auch bei den New England Patriots läuft noch nicht alles rund. Das Team muss in den ersten vier Spielen auf Receiver Julian Edelman verzichten. Der 32-Jährige sitzt eine Dopingsperre ab. Der Franchise von Superstar Tom Brady stehen kaum Passempfänger zur Verfügung und auch in der Defensive gibt es aktuell noch Defizite.

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Als große Herausforderer gelten in der kommenden Saison neben den Pittsburgh Steelers, die Los Angeles Chargers, die Los Angeles Rams und die New Orleans Saints. Auch die Green Bay Packers mit dem wieder genesenen Aaron Rodgers und die defensivstarken Jacksonville Jaguars wollen ein Wörtchen mitreden. 

Nach der Rückkehr von Quarterback Deshaun Watson sind die Houston Texans immerhin Geheimfavorit. 

NFL 2018/19: Die Stars

Tom Brady von den New England Patriots bleibt einer der schillerndsten Namen der Liga. Zu den Stars zählen auch Odell Beckham Jr. (New York Giants) und Aaron Rodgers (Green Bay Packers), die im Sommer neue Rekord-Verträge unterschrieben.

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Die Deutschen in der NFL

Sechs Deutsche versuchten sich in der Preseason bei ihren NFL-Teams zu empfehlen, nur zwei schafften den Sprung in den endgültigen Kader. Equanimeous St. Brown darf in der kommenden Saison bei den Packers die Pässe von Superstar Rodgers fangen, Mark Nzeocha hat es in das Aufgebot der San Francisco 49ers geschafft (Equanimeous St. Brown im exklusiven SPORT1-Interview). 

Christopher Ezeala (Baltimore Ravens) und Moritz Böhringer (Cincinnati Bengals) stehen aktuell auf der Waiver-Liste ihrer Teams, haben durch das "International Pathway Program" aber einen Practice-Squad-Platz sicher. 

Eric Nzeocha steht bei den Tampa Bay Buccaneers ebenfalls im Practice Squad, Kasim Edebali wurde dagegen von den Chicago Bears entlassen. Er steht aktuell ohne Franchise dar.

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Neue Regeln der NFL

Zur Saison 2018/19 wird es die Liga bestrafen, wenn Profis mit gesenktem Helm voran ihren Gegenspieler treffen. Ein derartiges Verhalten wird mit einer 15-Yards-Strafe geahndet, der Spieler kann sogar des Feldes verwiesen werden. Hintergrund sind die schweren Verletzungen, die immer wieder durch solche Kontakte hervorgerufen werden.

Außerdem wird ein zusätzlicher Offizieller ein genaues Auge auf sogenannte "Flagrant Fouls" haben. Foult ein Spieler seinen Gegner auf brutale Art und Weise, während der Referee nicht hinschaut, kann ihn sein Kollege darauf aufmerksam machen. So kann der Übeltäter noch während des Spiels bestraft werden.

Auch beim Kickoff gibt es eine Veränderung. Um zu verhindern, dass Spieler in höchstem Tempo kollidieren, wurde der Abstand der Sportler zum Ball von fünf auf ein Yard verkürzt. Zudem ist der sogenannte "Wedge Block" in der neuen Saison verboten.

Ab dem Zeitpunkt, wenn der Kickoff-Returner den Ball fängt respektive dieser auf dem Rasen aufkommt, darf kein Spieler des angreifenden Teams mehr die "Restraining Line" überqueren oder einen Block stellen. Sobald der Ball in der Endzone den Rasen berührt, folgt sofort ein "Touchback".

Die Modifizierung der Catching-Rule soll in der neuen Saison für endgültige Klarheit sorgen. Damit ein Catch in Zukunft nicht zurückgepfiffen wird, muss der Spieler Kontrolle über den Football und zwei Füße oder ein anderes Körperteil im Spielfeld haben. Außerdem muss ein Football Move in Form eines dritten Schritts, eines Hinstreckens in Richtung des neuen Downs oder die Gelegenheit dazu erkennbar sein.

Die NFL 2018/19 LIVE

Der Streamingdienst DAZN wird die NFL mit vier Live-Spielen pro Wochen weiterhin übertragen. Auch ProSieben Maxx, ProSieben und ran.de zeigen LIVE-Spiele im Free-TV und im Livestream.

SPORT1 berichtet online auf SPORT1.de und in den SPORT1-Apps ausführlich über die NFL.