Kasim Edebali kämpft um einen Kaderplatz bei den Chicago Bears
Kasim Edebali kämpft um einen Kaderplatz bei den Chicago Bears © Getty Images

Sechs Deutsche greifen am letzten Spieltag der NFL-Preseason ein. Nicht jeder kann Eigenwerbung für sich betreiben.

von SPORT1

In der Preseason der NFL werden die letzten Kader-Plätze ausgespielt.

Mit Equanimeous St. Brown, Mark Nzeocha, Christopher Ezeala, Kasim Edebali, Moritz Böhringer und Eric Nzeocha kämpfen auch sechs deutsche Profis um den Sprung in den Kader oder zumindest die Practice Squad.

Große Eigenwerbung konnte das Sextett am letzten Spieltag der Vorbereitung am Freitag aber kaum betreiben. St. Brown kam bei der 21:33-Niederlage der Green Bay Packers gegen die Kansas City Chiefs auf einen Catch und zehn Yards.

Er kämpft mit Trevor Davis (0 Catches), Jake Kumerow (kein Einsatz), J'Mon Moore (2 Catches, 13 Yards), Marquez Valdes-Scantling (3 Catches, 41 Yards) und DeAngelo Yancey (1 Catch, 1 Yard) um drei bis vier Wide Receiver-Plätze im Kader.

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In Ezealas Statistik beim 30:20-Sieg der Baltimore Ravens über die Washington Redskins tauchte zumindest ein Tackle in den Special Teams auf, Edebali kam beim 27:28 der Chicago Bears gegen die Buffalo Bills auf zwei Tackles.

Mark Nzeocha (San Francisco 49ers) kam in der Defense nicht zum Einsatz, was in Woche vier aber ein gutes Zeichen ist, da die 49ers alle Starter und wichtige Spieler schonten. Er kämpft eventuell sogar um einen Starter-Platz - nach dem Trade von Konkurrent Eli Harold.

Moritz Böhringer fing beim 26:27 der Cincinnati Bengals gegen die Indianapolis Colts einen Ball für vier Yards. Eric Nzeocha (10:25 mit den Tampa Bay Buccaneers gegen die Jacksonville Jaguars) verbuchte drei Tackles.

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Christopher Ezeala und Moritz Böhringer haben aufgrund des International Pathway Program zumindest ihren Platz in der Practice Squad sicher.

Die NFL-Franchises müssen bis Samstag, 22 Uhr, ihre jeweils 53 Spieler umfassenden Kader für die Saison 2018 benennen.