Malcolm Butler kam im Super Bowl überraschend nicht zum Einsatz
Malcolm Butler kam im Super Bowl überraschend nicht zum Einsatz © Getty Images

Der ehemalige Patriots-Profi Malcolm Butler spricht erstmals über seine Ausbootung im Super Bowl und verrät, dass er nie eine Begründung bekommen hat.

Cornerback Malcolm Butler war die tragische Figur im Superbowl zwischen den New England Patriots und den Philadelphia Eagles. Butler kam im wichtigsten Spiel der NFL-Saison nicht zum Einsatz, obwohl er zuvor ein wichtiger Bestandteil des Teams von Trainer Bill Belichick war.

"Ich habe keine Begründung bekommen", sagte der 28-Jährige dem Boston Herald über seine Ausbootung beim Saison-Höhepunkt.

Keine Wut auf die Patriots

"Ich glaube der Grund war, dass ich mich krank gefühlt habe. Daraufhin ging ich ins Krankenhaus. Dort dachten sie vermutlich, dass ich nicht bis zum Spiel fit werden könnte", schilderte Butler, der nun bei den Tennessee Titans unter Vertrag steht, seine Sicht der Dinge.

Aber er sei den Patriots und Trainer Belichick nicht böse, erklärte der 28-Jährige. Man könne die Entscheidungen des Patriots-Trainers nicht anzweifeln, weil er mit solch überraschenden Entscheidungen auch schon Erfolg gehabt habe, meinte Butler.

Brady rief bei Butler an

Auf die Frage, wie er das Negativ-Erlebnis verarbeitet habe, sagte der Cornerback: "Ich habe mich schnell erholt. Man kann die Vergangenheit nicht verändern. Ich wusste, dass ich eine große Zukunft vor mir habe."

Auch Patriots-Quarterback Tom Brady hat sich telefonisch nach Butlers Schicksal erkundigt. "Ich bekam mehrere Anrufe von Brady, bevor ich bei den Titans unterschrieb. Nach dem Super Bowl rief er auch mehrmals an und war sehr besorgt. Er erkundigte sich, wie es mir geht", schilderte Butler die Gespräche mit dem NFL-Superstar.

Bei den Titans bekam Butler einen 61-Millionen-Vertrag über fünf Jahre und stieg damit zu einem der Top-Verdiener unter den Cornerbacks auf.

Weiterlesen