Moritz Böhringer spielte 2015 für die Schwäbisch Hall Unicorns in der German Football League
Moritz Böhringer spielte 2015 für die Schwäbisch Hall Unicorns in der German Football League © Imago
Lesedauer: 2 Minuten

Die Minnesota Vikings draften Moritz Böhringer in der 6. Runde. Der Traum, als Receiver in der NFL aufzulaufen, rückt damit für den Deutschen in greifbare Nähe.

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Moritz Böhringers Traum nimmt Formen an. Der deutsche Football-Spieler ist von den Minnesota Vikings an Position 180 gedraftet worden.

Damit darf sich der Receiver berechtigte Hoffnungen machen, in der kommenden Saison in der besten Football-Liga der Welt aufzulaufen.

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Die Vikings trafen ihre Wahl in der 6. Runde des NFL-Drafts.

"Ich kann das Gefühl kaum beschreiben, das ich gerade habe. Ich bin einfach nur glücklich, gedraftet worden zu sein", war Böhringers erste Reaktion.

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Modell-Athlet aus der GFL

Böhringer ist der erste Europäer, der ohne am College gewesen zu sein, gedraftet wurde. Zudem wäre er der erste Deutsche in der NFL auf einer der bedeutsamen Skill-Positionen.

Der 22-Jährige zog durch seine bemerkenswerte Athletik die Aufmerksamkeit auf sich. Seine bisherigen Erfahrungen hat der Schwabe vor allem in der GFL für die Schwäbisch Hall Unicorns gesammelt.

Bereits vor dem Draft hatten die Vikings, die in der vergangenen Saison beim Wild Card Weekend an den Seattle Seahawks gescheitert waren, das größte Interesse gezeigt.

Respekt vor Petersons Händedruck

Mit 1,95 Metern Körpergröße und über 100 Kilogramm Gewicht bringt Böhringer beste Voraussetzungen für eine Karriere als Wide Receiver mit. Experten trauen ihm den Sprung zum Starter zu.

Über die bevorstehende erste Begegnung mit Minnesotas Runningback Adrian Peterson scherzt er: "Ich habe gehört, dass er einen sehr kräftigen Händedruck hat. Dafür werde ich vorbereitet sein."

Böhringer, der erst vor fünf Jahren zum Football gekommen war, ist der fünfte deutsche Spieler in der NFL neben Markus Kuhn, Sebastian Vollmer (beide New England Patriots), Kasim Edebali (New Orleans Saints) und Mark Nzechoa (Dallas Cowboys). Björn Werner, zuletzt bei den Indianapolis Colts angestellt, ist für die kommende Saison noch ohne Vertrag.

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