Henrik Rödl sieht Theis-Trade nicht als Rückschritt
Henrik Rödl sieht Theis-Trade nicht als Rückschritt © AFP/SID/SAVO PRELEVIC
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Für Bundestrainer Henrik Rödl ist der Wechsel von Nationalspieler Daniel Theis in der NBA zu den Chicago Bulls nicht als Rückschritt zu sehen.

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Für Bundestrainer Henrik Rödl ist der Wechsel von Nationalspieler Daniel Theis in der NBA zu den Chicago Bulls nicht als Rückschritt zu sehen. "Daniel wird auch da eine gute Rolle spielen", sagte Rödl dem SID. Es sei "egal, wo er hingeht. Dafür ist er zu gut. Er macht ja sein Ding."

Rekordmeister Boston Celtics hatte Theis am letzten Tag des Transferfensters an den sechsmaligen Champion abgegeben. Da die Bulls auch Nikola Vucevic (Orlando Magic) geholt haben, wird Theis voraussichtlich nicht mehr wie zuletzt in Boston als Center in der Startformation stehen. 

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"Vielleicht fangen die auch zusammen an", sagte Rödl, da der defensivstarke Theis ("hat eine gute Saison gespielt") auch als Power Forward eingesetzt werden kann. Schließlich habe der 28-Jährige auch in Boston auf dieser Postion begonnen.

Einen Einfluss auf Theis' möglichen Einsatz bei der Olympia-Qualifikation in Split/Kroatien (29. Juni bis 4. Juli) habe der Transfer eher nicht. "Ich kann mir kaum vorstellen, dass Chicago oder Boston im Finale des Ostens sein werden, was den Ausschluss für die Qualifikation bedeutet", so Rödl. Dafür gebe es in der Eastern Conference "zu viele gute Mannschaften".

Was kommt auf Wagner zur?

Auch Moritz Wagner ist gewechselt, der Berliner wurde am Donnerstag von den Washington Wizards über die Chicago Bulls im Rahmen eines Tausches mit Theis an die Celtics abgegeben. "Wenn er in Washington gespielt hat, war er oft sehr gut, hatte auch gute Statistiken", sagte Rödl über Wagner: "Was in Boston auf ihn zukommt, ist von hier ganz schwer zu beurteilen."

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Für Isaiah Hartenstein ging es von den Denver Nuggets zu den Cleveland Cavaliers. "Man kann davon ausgehen, dass er in Cleveland immer wieder Spielzeit bekommt, vielleicht sogar ein bisschen mehr", sagte der Bundestrainer: "Das wäre natürlich toll für ihn."

Rödl hatte geplant, die Nationalspieler im April in Nordamerika zu besuchen. Daraus wird vorerst nichts. "Die Lage ist so schlecht, was Corona angeht, in Deutschland und in der Welt. Es ist schwer vorstellbar, dass ich rüber komme."