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Die Philadelphia 76ers gehen die NBA-Partie gegen die Denver Nuggets mit nur sieben spielfähigen Akteuren an. Die Pleite ist nicht zu verhindern.

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Mit einem Rumpfaufgebot von lediglich sieben (!) Spielern sind die Philadelphia 76ers am Samstag zu ihrem NBA-Spiel gegen die Denver Nuggets angetreten.

Angesichts der fehlenden Stammkräfte wie Joel Embiid, Ben Simmons oder Tobias Harris kam die 103:115-Niederlage wenig überraschend. (Spielplan und Ergebnisse der NBA)

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Für die Umstände hat sich das Team von Doc Rivers sogar noch hervorragend aus der Affäre gezogen. "Ich finde, wir sollten nicht spielen. (...) Ich mache mir Sorgen um die Gesundheit meiner Spieler", hatte der Headcoach im Vorfeld gesagt.

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Rookie Maxey glänzt mit 39 Punkten

Doch da die Sixers das erforderliche Minimum an einsatzbereiten Spielern aufbieten konnten, ging die Partie über die Bühne. 

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Insbesondere ein Rookie wusste die Situation bestens für sich zu nutzen. Tyrese Maxey absolvierte das beste Spiel seiner noch jungen Karriere.

Mit 39 Punkten in 44 Minuten Einsatzzeit war der 20-Jährige Topscorer Partie und übertraf damit sogar seinen persönlichen Bestwert von 27 Punkten aus College-Zeiten.

Jokic verpasst Triple-Double

Zudem kam der junge Point Guard auf sieben Rebounds, sechs Assists und zwei Steals. Zweitbester Werfer der Sixers war Isaiah Joe mit 13 Punkten. (Tabellen der NBA)

Bei den Nuggets, die phasenweise nur mit halber Kraft zu agieren schienen, war Gary Harris mit 21 Punkten erfolgreichster Werfer. Superstar Nikola Jokic verpasste mit 15 Punkten, neun Rebounds und zwölf Assists nur knapp ein Triple-Double.

Philadelphia musste gegen Denver auf zahlreiche Akteure verzichten, da sie entweder angeschlagen waren oder als Kontaktpersonen des positiv auf Corona getesteten Seth Curry deklariert wurden.