Dirk Nowitzki und die Mavericks bezwangen die Miami Heat im Finale
Dirk Nowitzki und die Mavericks bezwangen die Miami Heat im Finale © Imago
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Dirk Nowitzki krönte sich mit dem Mavericks im Duell mit den Miami Heat zum NBA-Champion. Gegen LeBron und Co. war er offenbar besonders motiviert.

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Dirk Nowitzki ist eine NBA-Legende. 

Er hat hat sich zum Champion gekrönt. Er war der MVP. Der Finals-MVP. Er war ein 14-maliger All-Star. Und er ist der sechstbeste Scorer der Geschichte. 

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Es gibt also etliche Gründe, um Nowitzki für seine lange Karriere zu bewundern. Was vielen Fans, Experten, und Profis aber am meisten Respekt abverlangt, ist, dass er seinem Team stets die Treue hielt. Von Anfang bis Ende seiner Karriere kämpfte er für die Dallas Mavericks um Punkte und Siege. 

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Das ist nicht nur in der NBA äußerst ungewöhnlich. Denn nicht wenige Stars wechseln so lange den Verein, bis sie bei einem Titelanwärter landen. So zum Beispiel geschehen, als die Miami Heat die berühmt-berüchtigten "Big 3" in ihrem Team vereinten. Also LeBron James, Dwyane Wade und Chris Bosh. 

Das kam außerhalb Miamis nicht allzu gut an. Auch nicht bei Nowitzki, wie ein ehemaliger Mitspieler des deutschen Superstars nun verriet: "Er hat Miami gehasst. Er hasste LeBron, Wade, Bosh. Er würde es nie sagen, aber er konnte das nicht ausstehen", sagte J.J. Barea im Podcast The Old Man and the Three

Pikantes Video stachelt Nowitzki an

Gleich in ihrem ersten Jahr standen die Big 3 in der Final-Serie der Playoffs. Gegner waren Nowitzki und die Mavericks. Der Ausgang ist bekannt, "Dirkules" krönte seine herausragende Karriere.

Barea gab jetzt noch ein weiteres Detail zu den Endspiel-Duellen preis. 

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Nowitzki sei nach einer Aktion von James und Wade besonders motiviert gewesen. Der Deutsche hatte vor dem fünften Spiel zugegeben, nicht bei bester Gesundheit zu sein - worüber sich die Heat-Stars offenbar lustig machten. Vor dem Spiel husteten die beiden US-Amerikaner hörbar in die Mikrofone und spielten damit offenbar auf Nowitzki an. 

"Das hat ihn wirklich verletzt", sagte Barea: "Er wird es niemals sagen, aber er hat das Video wirklich gesehen und es hat ihn wirklich verletzt." Dies habe Nowitzki "einen Tick" mehr geben. "Es gab ihm etwas Zusätzliches, mit dem er sie abservieren konnte."