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Los Angeles - Sie haben schon wieder Expansions-Gedanken: NBA-Chef Adam Silver kann sich eine Teams-Aufstockung vorstellen - und spricht über Corona-Auswirklungen.

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NBA-Chef Adam Silver kann sich unter Umständen eine Aufstockung der nordamerikanischen Basketball-Profiliga vorstellen.

Durch die Corona-Pandemie seien die Überlegungen wieder in den Fokus geraten, sagte der Commissioner vor dem Saisonstart in der Nacht zum Mittwoch. Demnach habe das Virus dafür gesorgt, "dass wir einige der Analysen hinsichtlich der wirtschaftlichen und wettbewerbsrelevanten Einflüsse einer Expansion aus der Versenkung geholt haben."

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Gleichzeitig betonte Silver, dass man mehr Zeit als vor der Pandemie in das Thema investiert, eine Expansion aber nicht oberste Priorität habe.

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Generell denke die NBA, der aktuell 30 Teams angehören, darüber nach, "wie man einen besseren Wettkampf veranstalten kann", so Silver.

Zuletzt wurde die NBA 2004 erweitert, damals waren die Charlotte Bobcats hinzugekommen, die heute unter dem Namen Charlotte Hornets firmieren.

NBA: Corona-Impfung ohne Vordrängeln

Bezüglich der Coronalage versicherte Silver indessen, dass die NBA sich bei der Impfung nicht "vordrängeln" werde. "Wir warten, bis wir mit der Impfung dran sind", so der 58-Jährige.

Im Allgemeinen erwarte er durchaus Schwierigkeiten während der Saison, er sprach von möglichen "Stolpersteinen auf dem Weg". Die Hauptrunde wurde wegen der längeren Spielpause seit dem Ende des Quarantäne-Turniers in Orlando auf 72 Partien verkürzt. Laut Silver werden nur sechs Teams die Saison vor Zuschauern starten.