Rudy Gobert ist ab jetzt der am besten verdienende Center der NBA-Geschichte
Rudy Gobert ist ab jetzt der am besten verdienende Center der NBA-Geschichte © Imago
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Rudy Gobert von den Utah Jazz wird zum bestbezahlten Center in der NBA-Geschichte - obwohl er als Scorer weit weniger prägend ist als andere Stars.

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Nächster Rekord-Zahltag in der NBA!

Rudy Gobert erhält für weitere fünf Jahre bei den Utah Jazz 205 Millionen Dollar (167 Mio. Euro). Der 2,16-Meter-Mann wird damit zum bestbezahlten Center in der Geschichte der Eliteliga.

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Um jeweils über 45 Millionen Dollar toppt der Deal die der Jungstars Karl-Anthony Towns (Minnesota Timberwolves, 158 Mio. Dollar) und Joel Embiid (Philadelphia 76ers, 148 Mio. Dollar). Pulverisiert hat er auch die Verträge von Shaquille O'Neal (verdiente 1996 bis 2002 damals exorbitante 120 Millionen bei den L.A. Lakers) und anderer Ex-Stars wie Marc Gasol, Alonzo Mourning, Hakeem Olajuwan und David Robinson, die von Legenden alter Zeiten wie Wilt Chamberlain und Kareem Abdul-Jabbar sowieso.

"Sie glauben an mich", sagte Gobert bei ESPN: "Für mich ist das eine unglaubliche Bestätigung. Es ist ein sehr motivierendes Gefühl zu wissen, dass wir alle dieselbe Vision teilen." Das Bemerkenswerte daran: Eigentlich gilt der klassische Center in der modernen NBA als aussterbende Art - und Gobert als Spieler, der nicht alle Dimensionen des Spiels verkörpert.

Rudy Gobert offensiv nicht so stark wie andere Stars

Der 28-Jährige, der seit 2013 für Utah in der NBA spielt, wurde zweimal als bester Verteidiger ausgezeichnet (2017/18, 2018/19), in der Offensive ist er aber weniger prägend.

Mit einem Punkteschnitt von 15,1 war er in der vergangenen Saison nur auf Platz 85 in der Scorerliste, weit hinter Towns (26,5, Platz 11), Embiid (23,0, Platz 19) und vielen anderen Positionskollegen - weit vorn ist er dafür in Sachen Rebounds (13,5 - Platz 3) und Blocks (2,0 - Platz 5).

Für die Entwicklung der Jazz zu einem regelmäßigen Playoff-Teilnehmer ist Gobert neben Shooting Guard Donovan Mitchell - dreimal Allstar in den vergangenen vier Jahren - trotz seiner vergleichsweise schwachen Punktausbeute ein zentraler Pfeiler. "Er ist ein Elitespieler und beeinflusst unser Team auf so viele Arten mit seinen einzigartigen Fähigkeiten, ganz zu schweigen von seinem schieren Willen zu gewinnen", sagt Jazz-Coach Quin Snyder.

Der Rekordvertrag hätte noch größer sein können

Gobert ist nun sogar zuversichtlich, mit den Jazz das sportliche Maximum erreichen zu können. Er habe "das Gefühl, dass ich mit Donovan eine Meisterschaft gewinnen kann. Ich denke, wir sind beide sehr gewachsen, und wir werden weiter wachsen".

Für dieses Ziel verzichtete Gobert auch auf die Gelegenheit, einen noch größeren Deal abzuschließen. Der Maximalvertrag hätte ihm 228 Millionen eingebracht. Gobert machte Abstriche, um den Jazz mehr Spielraum für Verstärkungen zu bieten: "Ich will gewinnen, und ich habe das Gefühl, dass es wirklich wichtig war, das Geld für das Team auf den Tisch zu legen, um bessere Talente um mich und Donovan herum zu haben."

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Zuletzt hatte Giannis Antetokounmpo (26) bei den Milwaukee Bucks den größten Deal der NBA-Historie unterschrieben. Der Grieche bekommt für einen neuen Fünfjahresvertrag 228 Millionen Dollar (187,5 Mio. Euro).

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Mit Sportinformationsdienst (SID)