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München - Die Boston Celtis verpassen den Matchball gegen die Toronto Raptors. Der Meister rettet sich indes in einem Overtime-Krimi ins Entscheidungsspiel.

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Trotz eines offensiv erneut starken Daniel Theis haben die Boston Celtics ihren ersten Matchball vergeben.

Im sechsten Spiel gegen Titelverteidiger Toronto Raptors unterlag der Rekordmeister nach zweimaliger Verlängerung mit 122:125, damit steht es in der Best-of-Seven-Serie nun 3:3. Das entscheidende Spiel findet am Freitag statt, der Sieger trifft im Halbfinale auf Miami Heat.

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Theis rettete die Celtics mit den letzten vier Punkten in der regulären Spielzeit zum Spielstand von 98:98 zunächst in die erste Verlängerung. In der zweiten erzielte er sechs weitere seiner insgesamt 18 Zähler und brachte seine Mannschaft zum 117:115 auch letztmals in Führung.

Danach aber gelangen den Raptors sechs Punkte in Folge. Marcus Smart verpasste 1,5 Sekunden vor der Schlusssirene mit einem missglückten Drei-Punkte-Versuch den Ausgleich für die Celtics.

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Celtics trotz Pleite optimistisch

Bester Werfer war Jaylen Brown mit 31 Punkten, Unterstützung bekam der Shooting Guard von Jayson Tatum, der mit 29 Zählern, 14 Rebounds und neun Assists nur knapp am Triple-Double vorbeischrammte.

Bei den Raptors glänzte Kyle Lowry mit 33 Punkten, insgesamt trafen sechs Spieler im zweistelligen Bereich.

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"Ein großartiges Basketballspiel", stellte Celtics-Coach Brad Stevens trotz Niederlage fest. "Wir werden sehen, wie wir nun regenerieren können. Legt euch Eis auf die Beine und macht euch bereit für Freitag."

Auch Topscorer Brown zeigte sich nach der Pleite optimistisch: "Das ist in Ordnung. Jetzt geht es in Spiel sieben. Wir fühlen uns gut."

Clippers besiegen Denver

Die Los Angeles Clippers haben ihre Führung gegen die Denver Nuggets auf 3:1 ausgebaut und träumen weiterhin vom ersten Western-Conference-Final.

Die Franchise aus L.A. setzte sich mit 96:85 in Spiel vier der Best-of-Seven-Serie durch. Entscheidenden Anteil am Sieg hatte Superstar Kawhi Leonard mit 30 Punkten, elf Rebounds und neun Assists. Zu seinem ersten Playoff-Triple-Double fehlte dem 29-Jährigen nur ein Assist, dafür gelangen dem Forward in dieser Postseason zum sechsten Mal 30 oder mehr Punkte.

Die Clippers dominierten die Nuggets vor allem in der Defensive. Eine besondere Rolle spielte dabei Paul George, der dafür sorgte, dass Jamal Murray mit 18 Punkten verhältnismäßig blass blieb. Murray versenkte lediglich sechs von 15 Versuchen aus dem Feld.

"Das wussten wir, als wir ihn bekamen", sagte Clippers-Trainer Doc Rivers über Georges defensive Hartnäckigkeit. "Manchmal geht sie bei P.G. unter, weil er so ein großartiger Schütze ist. Je besser man wirft, desto eher vergessen die Leute, wie gut man defensiv ist."

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