Lesedauer: 3 Minuten

München - Auch dank Daniel Theis erspielen sich die Boston Celtics gegen Titelverteidiger Toronto den Viertelfinal-Matchball in den NBA-Playoffs. Bei den Raptors geht wenig.

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Das war Dominanz pur.

Die Boston Celtics mit Nationalspieler Daniel Theis haben beste Chancen auf einen Einzug ins Halbfinale der NBA-Playoffs. Der Rekordmeister gewann das fünfte Spiel der Viertelfinal-Serie gegen den Titelverteidiger Toronto Raptors mit 111:89 und führt nun mit 3:2. (Spielplan der NBA-Playoffs)

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Ausschlaggebend für den Coup war vor allem die Defensive - und dabei nicht zuletzt Theis. Neben 15 Punkten ohne Fehlwurf aus dem Feld sicherte sich der 28 Jahre alte Center acht Rebounds und trug auch noch zwei Blocks bei.  "Dieser Junge", schwärmte NBA-Legende Shaquille O'Neal im amerikanischen Fernsehen, er kenne seinen Namen nicht.

Aber dieser Junge, fuhr Shaq fort, "erinnert mich an den Birdman." Jenen legendären und voll tätowierten Chris Andersen also, der zwischen 2001 bis 2017 als ungedrafteter Profi insgesamt 695 NBA-Spiele absolvierte und 2013 den Meistertitel gewann.

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Ein Beispiel dafür: Toronto schaffte im ersten Durchgang nur 14 Punkte in der Zone. Elf Punkte im ersten Viertel bedeuteten zudem die schlechteste Ausbeute in der Playoff-Geschichte der Franchise, die zur Pause bereits mit 35:62 hinten lagen.

Theis glänzt in Bostons Defensive

Für die Celtics-Führung dagegen, die kaum Fastbreak-Punkte zuließen, war es die zweithöchste Halbzeit-Führung in den Playoffs seit Einführung der Shot Clock.

Da verschmerzte es Theis auch, dass ihn Pascal Siakam - wenn auch unabsichtlich - kurz vor Schluss beim Versuch, einen möglichen Wurf von Brad Wanamaker zu blocken, mit dem linken Bein im Gesicht traf. Folge: Für Siakam gab es das persönliche Foul, Theis wiederum verwandelte beide Freiwürfe.

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Bester Scorer bei Boston bei dem Spiel in der "Bubble" von Orlando war Jaylen Brown mit 27 Punkten. Topscorer, Jayson Tatum kam auf ein Double-Double (18 Punkte, 10 Rebounds), bei den Raptors gelangen Fred VanVleed nur 18 Zähler. 

Celtics lässt wenig zu gegen Raptors

"Wir haben versucht, hart zu spielen und hatten ein großes Ziel vor Augen. Das konnte man von Anfang an spüren", lobte Celtics Coach Brad Stevens hinterher.

Im zweiten Durchgang zeigte sich Toronto zwar verbessert und wesentlich aggressiver, ernsthaft gefährdet wurden Theis und Co. angesichts einer 24-Punkte-Führung vor dem Schlussabschnitt aber nicht mehr.

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Spiel sechs der Serie wird in der Nacht zum Donnerstag (MESZ) ausgetragen.

Clippers besiegen Nuggets und Jokic

Im Westen führen die Los Angeles Clippers gegen die Denver Nuggets nach einem 113:107 nun mit 2:1. Ausschlaggebend war ein abermals glänzender Auftritt von Paul George, der 32 Punkte auflegte und damit Nuggets-Star Nikola Jokic, der ebenfalls auf 32 Punkte kam, am Ende mit leeren Händen dastehen ließ.

Vor allem im Schlussviertel erwiesen sich die Clippers als das abgezocktere Team.

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mit Material vom Sport-Informations-Dient (sid)