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Die Miami Heat verpassen den Milwaukee Bucks zum Auftakt der Ost-Halbfinals einen Dämpfer. Während Giannis Antetokounmpo patzt, ist Jimmy Butler nicht zu stoppen.

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Bahnt sich da eine Überraschung in den NBA-Playoffs an?

Die topgesetzten Milwaukee Bucks haben zumindest einmal den Auftakt der Eastern Conference Semifinals gegen die Miami Heat ordentlich verpatzt.

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Die Heat setzten sich dank Starspieler Jimmy Butler mit 115:104 gegen den Titelkandidaten Milwaukee durch. Die Bucks sind damit erst das vierte topgesetzte Teams, das sowohl die erste Partie in Playoff-Runde 1 als auch Runde 2 verlor.

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Matchwinner Butler erzielte 40 Punkte für sein Team - 27 Zähler allein in Hälfte zwei - und sagte nach dem Spiel: "Ich habe meinen Jungs gesagt, dass ich den Ball wahrscheinlich nicht passen werde." 

Heat kontrollieren sogar Antetokounmpo

Vor allem MVP Giannis Antetokounmpo wurde von Miami auf beeindruckende Art und Weise eingebremst.

Der NBA-Superstar mit dem Spitzanmen "Greek Freak" kam auf 18 Punkte bei lediglich zwölf Versuchen aus dem Feld. Dazu traf er nur vier seiner zwölf Versuche von der Freiwurflinie. Immerhin steuerte der Grieche noch zehn Rebounds und neun Assists bei, leistete sich dabei jedoch auch sechs Turnover.

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Die Bucks mussten kurzfristig auf ihren Starting-Point-Guard Eric Bledsoe verzichten, der aufgrund von einer Oberschenkelverletzung ausfiel. Ihn ersetzte George Hill in der Starting Five, der aber nur auf acht Punkte kam.

Milwaukee hatte noch am vergangenen Mittwoch als Protest gegen Polizeigewalt in den USA das fünfte Spiel im Viertelfinale gegen Orlando Magic boykottiert. Daraus folgte eine Boykottwelle über große Teile des US-Sports.