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München - Die Milwaukee Bucks waren das beste Team der regulären Saison und hatten mit Giannis Antetokounmpo den besten Spieler. Davon ist in den Playoffs wenig zu sehen.

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Die Milwaukee Bucks stehen nach einer hervorragenden regulären Saison dicht vor dem Aus in den NBA-Playoffs.

Das Team um den letztjährigen und wohl auch diesjährigen MVP Giannis Antetokounmpo verlor Spiel drei gegen die Miami Heat mit 100:115 und liegt mit 0:3 hinten.

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Ein katastrophales Schlussviertel brachte das beste Team der Saison an den Abgrund.

Giannis trifft nichts

Mit 13:40 gingen die Bucks in den finalen zwölf Minuten unter – aus einer klaren Führung wurde eine deutliche Niederlage. Es war laut ESPN seit Einführung der Shot-Clock der größte Punkteunterschied in einem vierten Viertel der Playoff-Geschichte.

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Antetokounmpo verpasste mit 21 Punkten, 16 Rebounds und neun Assists zwar nur knapp ein Triple-Double. Allerdings traf er nur sieben von 21 Würfen aus dem Feld, darunter keinen einzigen von sieben Dreiern.

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Butler scort mehr als Milwaukee

Auf der Gegenseite wurde einmal mehr Jimmy Butler zum Matchwinner. Mit 30 Punkten, sieben Rebounds und sechs Assists brillierte der Flügelspieler, 17 Zähler markierte er im Schlussabschnitt - und damit mehr als der komplette Gegner, der in dieser Zeit 0-10 Dreiern warf.

"Ich bin nicht überrascht", sagte Butler. Auch Center Bam Adebayo (20/16/3) spielte beim Tabellenfünften der Saison stark auf. Für Miami war es das größte Comeback im vierten Viertel in den Playoffs der Geschichte. Beim legendären Gamewinner von Ray Allen in den NBA-Finals 2013 gegen die Spurs hatte der Rückstand nur zehn Zähler betragen.

Dass die Bucks die ersten drei Spiele verlieren, gleicht einer Sensation - ein Sweep wäre es endgültig. Und die Statistik macht Milwaukee keine Hoffnung - noch nie konnte ein Team einen 0:3-Rückstand aufholen. Antetokounmpo, der sich im ersten Viertel am Knöchel verletzte, glaubt dennoch an ein Weiterkommen: "Wir können es schaffen. Definitiv."