Lesedauer: 3 Minuten

München - Dennis Schröder und die Oklahoma City Thunder scheitern in den Playoffs an den Rockets. Jimmy Butler wirft die Heat zur 2:0-Führung gegen Milwaukee.

Anzeige

Der Titeltraum der Oklahoma City Thunder um Nationalspieler Dennis Schröder ist geplatzt.

OKC musste sich in Spiel sieben gegen die Houston Rockets denkbar knapp mit 102:104 geschlagen geben und verliert die Best-of-Seven-Serie mit 3:4. Der Deutsche kam auf zwölf Punkte, sechs Rebounds und fünf Assists.

Anzeige

DAZN gratis testen und die NBA live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Bester Werfer der Thunder war Luguentz Dort, der mit 30 Punkten für ein Career-High sorgte. Chris Paul und Shai Gilgeous-Alexander steuerten je 19 Zähler bei.

"Es ist ein harter Brocken", gab Paul zu und erklärte: "Wir haben das ganze Jahr hart gekämpft. Ehrlich gesagt, viele haben an uns gezweifelt, aber wir haben nicht an uns selbst gezweifelt. Wir haben nichts auf die Aussagen gegeben."

Meistgelesene Artikel
  • Fussball / Bundesliga
    1
    Fussball / Bundesliga
    Das sind Flicks Davies-Alternativen
  • Fussball / Bundesliga
    2
    Fussball / Bundesliga
    Wieso lässt Favre die T-Frage offen?
  • Int. Fussball / Premier League
    3
    Int. Fussball / Premier League
    Strammer Gegenwind für Guardiola
  • Fussball / Bundesliga
    4
    Fussball / Bundesliga
    Lewandowski ein "Irrer wie Ronaldo"
  • Motorsport / Formel 1
    5
    Motorsport / Formel 1
    DTM-Legende über Vettels-Saison

Harden enttäuscht offensiv

Auf Seiten der Rockets enttäuschte Superstar James Harden indes auf ganzer Linie. Der Shooting Guard blieb mit 14 Punkten für seine Verhältnisse äußerst blass und hatte eine miserable Trefferquote: Nur vier von 15 Versuchen aus dem Feld und einer von neun Dreierwürfen waren erfolgreich.

"Es war eine dieser Nächte, in denen ich offensiv nicht gut spielte. Also wollte ich das Spiel defensiv verändern und ich glaube, das habe ich getan", sagte Harden. Rockets-Coach Mike D'Antoni bezeichnete das Spiel als "ein wenig verrückt" und fügte an: "Wenn man eine Meisterschaft oder Playoff-Spiele gewinnen will, muss man es mit dem Herzen tun."

Dennoch behielt Houston die Oberhand - auch Dank Russell Westbrook, der gegen sein Ex-Team 20 Punkte auflegte sowie Eric Gordon und Robert Covington (je 21 Zähler). Auf die Rockets warten in der nächsten Runde nun die Los Angeles Lakers.

Butler sorgt mit Buzzer Beater für Sieg

Jimmy Butler hat indes die Miami Heat mit einem Buzzer Beater zum Sieg geführt.

Die Franchise aus Miami setzte sich in einem Krimi mit 116:114 gegen die Milwaukee Bucks um Superstar Giannis Antetokounmpo durch und führt damit in der Best-of-Seven-Serie mit 2:0. Die Zeit auf der Anzeigetafel war bereits abgelaufen als Butler beim Unentschieden an der Freiwurflinie antrat - und Nerven bewies.

"Ich habe gehofft, dass ich ihn unterbringe und habe das Spiel so gewonnen", freute sich der Forward, der insgesamt 13 Punkte, drei Rebounds und sechs Assists auflegte, nach dem Spiel. 

Butler wurde vom "Greek Freak" gefoult, die Entscheidung auf Freiwurf wurde noch einmal überprüft. "Ich würde sagen, dass wir von dem Urteil, der Entscheidung und dem Timing enttäuscht sind", ärgerte sich Bucks-Coach Mike Budenholzer nach dem kräftezehrenden Match mit insgesamt 71 Fouls.

Heat führen gegen Bucks

Bester Werfer bei den Heat war Goran Dragic mit 23 Zählern. Insgesamt punkteten aber gleich sieben Miami-Spieler zweistellig.

Bei den Bucks war Antetokounmpo, der mit 29 Punkten und 14 Rebounds ein Double-Double auflegte, einmal mehr Topscorer. Unterstützung gab es von Khris Middleton mit 23 Zählern.

Die Heat sind das erste Team der NBA, die als fünfter Platz in die Playoffs eingezogen und mit 2:0 gegen ein erstplatziertes Team in Führung gegangen sind. Dass die Entscheidung im Kampf um den Einzug in die nächste Runde dennoch noch nicht gefallen ist, weiß auch Butler: "Man kann sich nicht entspannen, man kann es sich nicht bequem machen. Sie sind ein zu gutes Team."