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Luka Doncic muss nach dem Playoff-Aus seiner Mavs die nächste Niederlage hinnehmen. Bei der Wahl zum Most Improved Player landet der Dallas-Star nur auf Platz drei.

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Trotz überragender Statistiken und Verbesserungen in allen wichtigen Kategorien ist Luka Doncic bei der Vergabe des Most Improved Player Awards der NBA leer ausgegangen.

Bei der Abstimmung der Medienvertreter erhielt der All-Star nur zwölf von 100 möglichen Erststimmen und belegte mit insgesamt 101 Punkten abgeschlagen den dritten Platz. Ein Rang vor dem Slowenen reihte sich Heat-Center Bam Adebayo mit 39 Erststimmen und insgesamt 295 Punkten ein.

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Gewinner des Awards ist in dieser Saison Brandon Ingram von den New Orleans Pelicans. Der Forward erhielt von den Medienvertretern nicht nur die meisten Erststimmen (42), sondern auch die meisten Gesamtpunkte (326). 

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Zion stiehlt Ingram das Rampenlicht

Ingram war im vergangenen Sommer als Teil des Trades von Anthony Davis nach New Orleans gekommen. Nach drei vielversprechenden Jahren bei den Los Angeles Lakers gelang dem zweiten Pick im Draft 2016 in der abgelaufenen Saison der Durchbruch.

Bei den Pelicans übernahm der 22-Jährige mehr Verantwortung im Angriff und war mit 23,8 Punkten pro Partie bester Werfer seines Teams. Seinen Punkteschnitt schraubte er damit im Vergleich zum Vorjahr um 5,5 Punkte (vorher 18,3) nach oben. Mit 6,1 Rebounds und 4,2 Assists legte Ingram zudem weitere Karrierebestwerte auf.

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Im Schatten von NBA-Phänomen Zion Williamson entwickelte sich Ingram zur ersten Option im Angriff der Pelicans. Das belegen auch seine Zahlen. In der regulären Saison nahm Ingram mehr Würfe als je zuvor in seiner Karriere (17,7).

Mit rund 39 Prozent von Downtown entwickelte sich der Forward zudem zu einem gefährlichen Dreierschützen. Dabei schraubte er seine Dreierversuche von 1,8 auf 6,2 Versuche pro Spiel nach oben. Einen besonders großen Sprung machte Ingram außerdem bei seiner Freiwurfquote, die er von rund 67 Prozent auf starke 85 Prozent steigerte.  

Ingram auf Spuren von Giannis, Butler und George

Aufgrund seiner Top-Leistungen wurde Ingram in diesem Jahr erstmals zum All-Star gewählt.

Trotz seiner Leistungsexplosion verpasste der 23-Jährige mit den Pelicans jedoch die Playoffs. Insgesamt bestritt die offensive Allzweckwaffe in der regulären Saison 62 Spiele.

Zu den bekanntesten Gewinnern des MIP-Awards der jüngeren Vergangenheit zählen Giannis Antetokounmpo (MVP von 2019), Paul George und Jimmy Butler. Vergangenes Jahr schnappte sich Raptors-Forward Pascal Siakam die Trophäe.