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Daniel Theis und die Boston Celtics stehen nach dem entscheidenden Showdown gegen die Raptors im Halbfinale der NBA-Playoffs. Die Clippers müssen noch bangen.

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Die Bosten Celtics dürfen weiter vom ersten NBA-Titel seit 12 Jahren träumen. 

Das Team des deutschen Nationalspielers Daniel Theis siegte im entscheidenden siebten Spiel einer emotionalen, defensiv hochklassigen und dramatischen Viertelfinal-Serie gegen Titelverteidiger Toronto Raptors mit 92:87. Der Rekordmeister spielt nun gegen Miami Heat um den Einzug in die Finals.

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Smart entscheidet Spiel sieben per Block

Bezeichnender Weise wurde die Serie letztlich durch eine Defensivaktion entschieden. Bostons Marcus Smart blockte in der Schlussminute den Fastbreak-Layup von Torontos Norman Powell und verhinderte so den Ausgleich.

"Dieser Block war etwas ganz Besonderes", schwärmte Celtics-Spielmacher Kemba Walker nach der Partie: "Das ist der Grund, warum er im All-Defensive First Team ist. An diesem Ende des Courts ist er einfach auf einem anderen Level."

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Theis trug fünf Punkte und fünf Rebounds zu dem knappen Sieg bei, in den Schlussminuten konnte er nicht mehr mitwirken, da ihm Kyle Lowry sein sechstes Foul angehängt hatte. Bester Werfer der Partie war Jayson Tatum - der Power Forward der Celtics brachte es auf 29 Punkte. Außerdem steuerte der Superstar 12 Rebounds und sieben Assists bei. 

"Wenn du etwas großartiges erreichen willst, wenn du gewinnen willst, wird es nicht einfach sein", sagte Tatum nach dem Spiel: "Aber deswegen sind wir hier." 

Im Showdown um das Halbfinale hatte sich zuvor ein umkämpftes, wenn auch nicht immer hochklassiges Duell entwickelt. Zu Beginn des letzten Viertels zog Boston auf acht Punkte davon, bis zum Schluss war es jedoch stets knapp. Toronto leistete sich zu viele Fehler bei eigenem Ballbesitz. Nach insgesamt 18 Turnovers mussten die Raptors 31 Punkte schlucken. 

Auch deswegen haderte Starspieler Lowry nach dem Spiel mit dem Ergebnis, zeigte sich aber als fairer Verlierer: "Das war ein unglaublicher Kampf. Sie haben uns anständig und ehrlich besiegt. Sie haben extrem hart gespielt. Sie haben es uns sehr schwer gemacht und wir ihnen. Für uns ist es schade. Wir hatten noch mehr im Tank."

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Nuggets noch nicht raus - dank Porter Jr. 

Die Los Angeles Clippers haben hingegen ihren ersten Matchball für den Einzug ins Halbfinale vergeben.

Die Kalifornier verloren im fünften Viertelfinal-Spiel gegen die Denver Nuggets 105:111, in der Best-of-Seven-Serie führen die Clippers nur noch 3:2. Entscheidender Mann in der Schlussphase war Denvers Michael Porter Jr.. 

Der Rookie erzielte 1:11 Minuten vor Schluss einen wichtigen Dreier, der seinen Team einen Fünf-Punkte-Vorsprung gab. Und das, obwohl er bis dahin keinen einzigen Treffer verbuchen konnte und es sein erster Versuch von hinter der Dreier-Linie war. 

"Was man an Michael liebt, ist sein Selbstvertrauen - ganz egal ob es von seiner jugendlichen Unerfahrenheit kommt oder ob er sich der Tragweite der Situation nicht bewusst ist", sagte Nuggets-Coach Mike Malone. Nicht nur mit seinem Dreier wendete Porter Jr. das Playoff-Aus seines Teams ab, ihm gelangen in den Schlusssekunden auch noch ein wichtiger Block und zwei Freiwürfe. 

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mit Sport-Informations-Dienst (SID)