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München - Zion Williamson und die New Orleans Pelicans haben keine Chance mehr auf die Playoffs. Derweil blamieren sich die Los Angeles Clippers gewaltig.

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NBA-Meisterkandidat Los Angeles Clippers hat eine peinliche Niederlage kassiert.

Gegen die stark ersatzgeschwächten Brooklyn Nets, die in der NBA-Bubble auf zahlreiche Stars verzichten müssen, verloren die Clippers mit 120:129.

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Nicht einmal die 39 Punkte ihres Superstars Kawhi Leonard konnten diesen Fakt verändern. Der Finals-MVP der vergangenen Saison legte im dritten Viertel zwischenzeitlich sogar einen 11:0-Lauf alleine aufs Parkett. Allerdings verzichtete Clippers-Coach Doc Rivers auf seinen zweiten Superstar, Paul George, in dieser Partie. 

Auf Seiten der Nets war Caris LeVert mit 27 Punkten der Topscorer und bekam Unterstützung von Joe Harris (25 Zähler). 

Nets stellen NBA-Rekord auf

Ausschlaggebend für die Clippers-Pleite war das erste Viertel, dort trafen die Nets nach Belieben und stellten, laut Elias Sports, mit einer Wurfquote von 85,7 Prozent als Team (18/21 Würfen) einen Rekord für diese Saison auf. Noch nie hatte in der Spielzeit 2019/20 ein NBA-Team eine solche Trefferquote innerhalb eines Viertels hingelegt. 21 Punkte betrug der Rückstand der Clippers nach den ersten zwölf Minuten. 

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Die beiden folgenden Abschnitte gingen zwar an die Clippers, doch das Schlussviertel holten die Nets wiederum auf ihre Seite. Brooklyn festigt damit Rang sieben im Osten und trifft damit wohl auf die Toronto Raptors, während die Clippers zwar weiterhin auf Rang zwei im Westen liegen, jedoch nur ein Spiel Vorsprung auf die Denver Nuggets haben. 

Zion Williamson und Pelicans verpassen Playoffs

Immerhin sind beide Teams auf Playoff-Kurs, im Gegensatz zu den New Orleans Pelicans. Das Team um Wunderkind Zion Williamson unterlag den San Antonio Spurs mit 113:122. Durch den Sieg der Portland Trail Blazers über die Philadelphia 76ers haben Zion und Co. keine Chance mehr auf die Playoffs. 

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Dabei stemmte sich der Nummer-1-Pick des vergangenen Drafts mit allen Mitteln gegen das endgültige Playoff-Aus. Mit 25 Punkten und sieben Rebounds zeigte das Scoreboard ordentliche Werte, allerdings blieb Zion in der ersten Hälfte blass. Unterstützung bekam das NBA-Wunderkind von Dreier-Scharfschütze J.J. Reddick (31 Punkte, acht von zwölf Dreier).

Doch wieder einmal zeigten sich große Defensiv-Probleme bei den Pels, die allein im Schlussviertel 41 Punkte kassierten. Hinsichtlich der kommenden Saison braucht es Veränderungen in New Orleans, schließlich will die NBA ihren Star der Zukunft Zion Williamson sicherlich auch gerne einmal in den Playoffs zeigen.

Joel Embiid verletzt sich bei 76ers-Pleite

Auch die Philadelphia 76ers, die zwar für die Playoffs qualifiziert sind, haben große Sorgen. Bei der 121:124-Pleite gegen die Blazers verletzte sich Center Joel Embiid bereits im ersten Viertel am Knöchel. Wie schlimm die Verletzung ist, sollen weitere Untersuchungen zeigen.

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Nach Ben Simmons droht den 76ers hinsichtlich der Playoffs also der zweite prominente Ausfall, zudem strotzen sie angesichts der zuletzt gezeigten Leistungen nicht vor Selbstvertrauen.

Die Blazers haben dank eines überragenden Damian Lillard (51 Punkte) den Abstand auf die achtplatzierten Memphis Grizzlies auf ein halbes Spiel verkürzen können. Sollten sie diesen erreichen, würde in den Play-In-Games bereits ein Sieg für den Einzug in die Playoffs reichen.