Dennis Schröder von den Oklahoma City Thunder im Duell mit Rockets-Superstar James Harden
Dennis Schröder von den Oklahoma City Thunder stahl Rockets-Superstar James Harden diesmal die Show © Getty Images
Lesedauer: 3 Minuten

München - Angeführt von Dennis Schröder schlagen die Oklahoma City Thunder in den NBA-Playoffs gegen die Houston Rockets erneut zurück. Dem Deutschen glückt eine persönliche Bestmarke.

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Was für ein Thriller - aber jetzt sind sie wieder voll im Geschäft: (Spielplan der NBA-Playoffs)

Angeführt von einem ganz starken Dennis Schröder haben die Oklahoma City Thunder in den NBA-Playoffs gegen die Houston Rockets mit einem 117:114 den Ausgleich geschafft und damit den Einzug in die zweite Runde wieder ganz klar vor Augen. (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM)

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Mit einer überragenden Leistung und 30 Punkte stahl der deutsche Basketball-Nationalspieler diesmal Rockets-Superstar James Harden die Show.

Der Braunschweiger, der bereits in Spiel 3 ein 29 Punkte-Spiel hingelegt hatte und diesmal nach acht Minuten Einsatzzeit bereits 15 Zähler auf dem Konto hatte, sorgte so in der Serie nicht nur für das 2:2 nach einem 0:2-Rückstand, sondern feierte auch ein neues Career-High in den Playoffs.

Harden und Rockets verplempern Vorsprung

"Wir werden auch nach dem Sieg bescheiden bleiben. Spiel 5 wird ein großes Spiel. Wir müssen bereit sein", meinte der 26-Jährige hinterher.

Schröder profitierte dabei von den Mitspielern Chris Paul (26 Zähler) und Shai Gilgeous-Alexander (18, 12 Rebounds, 6 Assists), während Danilo Gallinari deutlich unter den Erwartungen blieb. 

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Die einmal mehr furios startenden Rockets dagegen verstanden es nicht, aus einem zwischenzeitlichen 15-Punkte-Vorsprung Kapital zu schlagen und gaben den greifbaren Sieg noch aus den Händen.

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Am Ende waren der vor allem in der ersten Halbzeit glänzende Harden (19 von 32 Punkten, dazu 15 Assists und 8 Rebounds) ebenso zu wenig wie Eric Gordon (23 Punkte) sowie ein Double-Double (11/11) von P.J. Tucker.

Schröder und OKC on fire

Dabei hatte Houston, wo sich das Comeback von Russell Westbrook (Quadrizeps) weiterhin verzögert, mit einem 11:3-Lauf sogleich die Muskeln spielen lassen.

Doch OKC konterte dank Schröder, ließ sich auch nach der Halbzeit (60:60) nicht schocken, als Harden und Co. abermals gewaltig anzogen (88:73). Die Belohnung: Mit einem 21:7-Lauf, den Schröder zum Viertelende mit einem Dreier per Buzzer Beater beendete, kämpften sich die Thunder zurück.

Danach geriet das Duell zum Thriller -  Schröder war auch in der Crunch-Time mit einem Layup und zwei Freiwürfen hellwach, ehe Paul den Deckel drauf machte - und hinterher sogar politisch wurde: "Der Sieg ist wichtig. Aber Wählen ist real. Ich möchte alle meine NBA-Leute und andere Sportler aufrufen, sich für die Wahlen zu registrieren", sagte der Thunder-Star dem TV-Sender TNT.

Harden kann es nicht fassen

Harden zeigte sich nach Spielende konsterniert: "Wir haben in der Offense nicht unsere Würfe bekommen und uns defensiv nicht an unsere Prinzipien gehalten. Das war ein Desaster an beiden Enden des Courts. Mannschaften können immer zu einer Aufholjagd ansetzen, aber es war die Art und Weise, wie OKC seine Läufe hatte."