Kristaps Porzingis (l.) und Luka Doncic sind die größten Stars der Dallas Mavericks
Kristaps Porzingis (l.) und Luka Doncic (r.) stemmten sich vergeblich gegen die Niederlage. © Getty Images
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München - Die Dallas Mavericks haben Spiel drei gegen die Los Angeles Clippers verloren und bangen um Luka Doncic. Den Boston Celtics fehlt derweil nur noch ein Sieg.

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Die Dallas Mavericks mussten im Kampf um den Einzug in die nächste Playoffrunde einen herben Dämpfer hinnehmen. Gegen die Los Angeles Clippers verloren die Texaner mit 122:130. 

Bester Werfer der Mavs war diesmal nicht Luka Doncic, sondern sein kongenialer Partner Kristaps Porzingis, der 34 Punkte erzielte. Mit 13 Rebounds dominierte der Lette zudem unterm Korb.

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Superstar Luka Doncic erzielte derweil sein erstes Triple-Double in den Playoffs. Dabei legte er 13 Punkte, 10 Rebounds und 10 Assists auf. Mit 21 Jahren ist er der drittjüngste Spieler der Playoffgeschichte, dem dieses Kunststück gelungen ist. Nur LeBron James und Magic Johnson waren noch jünger.

Fehlt Doncic in Spiel 4?

Freuen konnte sich der Slowene jedoch nicht über diese Errungenschaft. Doncic musste nämlich das Spiel rund vier Minuten vor Ende des dritten Viertels verlassen, nachdem er sich in der Verteidigung gegen Kahwi Leonard am Knöchel verletzt hatte. Zwar kehrte der Superstar der Mavs im vierten Viertel zurück aufs Parkett, ihm war jedoch anzusehen, dass er nicht bei 100 Prozent war.

Nachdem der Point Forward mehrere Minuten über den Platz gehumpelt war, signalisierte er Coach Rick Carlisle, dass er nicht weiterspielen kann. Folglich wurde er neun Minuten vor Schluss wieder ausgewechselt.

"Es ist nicht so schlimm," sagte Doncic, angesprochen auf seine Knöchelverletzung. Der Slowene hatte bereits in der regulären Saison mit Knöchelverletzungen zu Kämpfen, verpasste deshalb elf Spiele. "Ehrlich gesagt hatte ich Glück, dass es mein linker Knöchel ist. Es ist nicht mein Rechter. Er ist etwas verstaucht. Morgen werden wir mehr wissen." 

Ob Doncic rechtzeitig für Spiel 4 der Serie am Sonntag fit wird, ist fraglich. "Das Spiel am Sonntag ist ziemlich früh, was nicht gerade hilft, aber wir werden sehen", sagte Rick Carlisle. 

Leonard überragt - George enttäuscht

Auf Seiten der Clippers war es wieder mal Leonard, der sein Team in Punkten anführte. Mit 36 Punkten war er Topscorer der Partie. Noch dazu griff sich der letztjährige Finals-MVP neun Rebounds und verteilte acht Assists.

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Insgesamt scorten sieben Spieler der Clippers zweistellig. Besonders Landry Shamet spielte mit 18 Punkten groß auf.

Co-Star Paul George enttäuschte dagegen erneut. Mit 11 Punkten agierte der Forward weit unter seinen Möglichkeiten. 

Celtics vor Sweep

Den Boston Celtics fehlt derweil nur noch ein Sieg, um in die nächste Playoffrunde einzuziehen. Im dritten Spiel setzte sich der Rekordmeister mit 102:94 gegen die Philadelphia 76ers durch und baute seine Serienführung auf 3:0 aus.

Bester Werfer der Celtics war Kemba Walker, der 24 Punkte erzielte. Jayson Tatum konnte derweil nicht an seine Glanzleistung aus dem letzten Spiel anknüpfen und beendete das Spiel mit 15 Punkten. Jaylen Brown steuerte 21 Punkte zum Sieg der Celtics bei.

Bei den 76ers stemmte sich einzig Joel Embiid mit 30 Punkten und 13 Rebounds gegen die Niederlage.

76ers-Coach Brett Brown fand nach der Niederlage deutliche Worte: "Wir haben einfach nichts getroffen."

Daniel Theis erhielt 26 Minuten Spielzeit und steuerte dabei 8 Punkte und 5 Rebounds bei. Der deutsche Nationalspieler hatte einmal mehr die undankbare Aufgabe, Joel Embiid verteidigen zu müssen.