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Die Dallas Mavericks scheitern in den NBA-Playoffs an den Los Angeles Clippers. Im Spiel kommt es zwischen Marcus Morris und Luka Doncic zu einem Eklat.

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Playoff-Aus für die Dallas Mavericks - und Ärger um eine dreckige Aktion!

Ein heftiges Foul von Marcus Morris sorgte bei der Mavs-Pleite im Spiel sechs früh für Wirbel. Der Profi der Los Angeles Clippers wurde rund eine Minute vor Ende des ersten Viertels des Feldes verwiesen. Zuvor hatte er Luka Doncic bei einem Angriff hart gefoult. 

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Morris schlug dem Slowenen beim Absprung zunächst mit der Hand auf den Kopf, anschließend packte er ihn am Hals und riss ihn zu Boden. 

Doncic sauer nach Morris-Foul

Doncic berappelte sich schnell wieder und stürmte wütend auf den Übeltäter zu, konnte aber in letzter Sekunde von Teamkollege Boban Marjanovic zurückgehalten werden. 

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Bereits in Spiel fünf der Serie kam es zwischen beiden zu einem Zwischenfall, als Morris Doncic möglicherweise absichtlich auf dessen lädierten Knöchel stieg. Bereits in der Vergangenheit war Morris einige Male mit Aktionen, die sich zumindest am Rande des Erlaubten bewegen, aufgefallen. Ein Scharmützel zwischen Morris und Doncic in Spiel eins hatte für eine Disqualifikation von Mavs-Star Kristaps Porzingis gesorgt, der Doncic zur Hilfe eilte.

"Es war eine furchtbare Aktion. Was soll ich sagen?", sagte Doncic nach der Partie zu dem Vorfall in Spiel sechs und ergänzte: "In zwei Spielen nacheinander tat er so etwas. Ich habe wirklich gehofft, dass es im ersten Spiel keine Absicht war, aber wenn ich nun auf das Foul in diesem Spiel schaue, wisst ihr, was ich denke."

Er wolle eigentlich nicht über solche Spieler und auch nicht mit ihm reden, erklärte der 21-Jährige abschließend: "Er sagt eine Menge schlechter Sachen zu mir im Spiel."

Morris verteidigte seine Aktion als "hartes Foul" und wehrte sich erneut gegen die Vorwürfe, er sei in Spiel fünf Doncic absichtlich auf den Knöchel gestiegen. Dies sei "absurd", so Morris. 

Bei Instagram reagierte er zudem auf Doncics Aussage. "Mir kommen die Tränen", schrieb Morris und ergänzte: "Clippers in sechs."

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Denn Morris' Rauswurf beeindruckte die Clippers letztlich nicht wirklich, sie sicherten sich einen 111:97-Sieg und konnten damit die Serie mit 4:2 für sich entscheiden. 

Doncics Mega-Leistung reicht nicht

Bester Spieler bei den Clippers war Superstar Kawhi Leonard mit einem Double-Double aus 33 Punkten und 14 Rebounds. Der Small Forward warf sein Team quasi im Alleingang in die nächste Runde und lieferte sich im Schlussabschnitt teilweise einen privaten Shoot-Out mit Doncic.

So zeigte auf der anderen Seite der 21 Jahre alte Slowene erneut eine überragende Leistung und verpasste mit 38 Punkten, neun Rebounds und neun Assists nur knapp ein Triple-Double.

Zugleich ist er erst der fünfte Spieler, der mindestens 30 Punkte, acht Assists und acht Rebounds als Durchschnittswerte in einer Playoff-Serie aufweisen kann. Die anderen Spieler waren LeBron James, Russell Westbrook, Oscar Robertson und Michael Jordan.

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Insgesamt war Doncic aber in Spiel sechs offensiv zu oft auf sich allein gestellt. Nach der Verletzung von Kristaps Porzingis war Dorian Finney-Smith mit 16 Punkten zweitbester Werfer. Maxi Kleber brachte es als Mitglied der Starting Five in 36 Minuten auf neun Zähler.

Für die Mavericks ist das Turnier in Orlando/Florida damit beendet, die Clippers stehen dagegen im Halbfinale der Western Conference, wo sie entweder auf die Utah Jazz oder auf die Denver Nuggets treffen.

Diese Erstrundenserie wird im siebten Spiel entschieden.