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Die Milwaukee Bucks treten nicht zu ihrem Playoff-Spiel gegen die Orlando Magic an. Das Team von Giannis Antetokounmpo will ein Zeichen setzen.

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Paukenschlag in der NBA!

Die Milwaukee Bucks haben sich aus Protest gegen Polizeigewalt dazu entschieden, ihr Playoffspiel gegen die Orlando Magic zu boykottieren.

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Spiel fünf der Runde sollte eigentlich um 22 Uhr mitteleuropäischer Zeit starten, doch die Bucks weigerten sich, aus der Kabine zu kommen. Die Spieler der Magic standen am Mittwoch auf dem Feld in Orlando/Florida und warteten auf ihren Gegner, doch die Bucks um den griechischen Superstar Giannis Antetokounmpo kamen nicht.

Grund hierfür ist der erneute Fall von Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA. Bucks-Guard George Hill sagte zu The Undefeated: "Wir sind müde ob der Tötungen und der Ungerechtigkeit." 

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Strafe für "Nicht erscheinen"?

In den NBA-Regularien gibt es den Regelverstoß "Nicht erscheinen". Laut Strafenkatalog gilt das Spiel damit als verloren und dem Team, das den Spielausfall verschuldete, droht eine Geldstrafe bis zu 5 Millionen Dollar.

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Allerdings muss diese Regel im aktuellen Fall nicht automatisch Anwendung finden. Nicht nur wegen Corona, auch wegen der Massenproteste aufgrund Polizeigewalt gegen Schwarze befindet sich die NBA in einer absoluten Ausnahmesituation. In der Bubble in Orlando wurde den Spielern bereits erlaubt, statt der eigenen Namen bestimmte Botschaften auf dem Trikot zu präsentieren.

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Daher kann es gut sein, dass die NBA in diesem Kontext einen anderen Umgang mit der Aktion der Milwaukee Bucks wählt.

Die Liga hat inzwischen reagiert und alle Spiele des Tages abgesagt. Zuvor hatte es Meldungen gegeben, dass es zu einem weiteren Spiel-Boykott kommen könnte. Laut NBA-Insider Shams Charania planten auch die Spieler der Houston Rockets und Oklahoma City Thunder zu ihrem fünften Spiel der Serie nicht anzutreten. Angesetzt war die Partie für die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag um 0.30 Uhr (Mitteleuropäischer Zeit).

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So reagieren die NBA-Stars auf den Boykott

Jacob Blake wurde am Sonntag in der Stadt Kenosha in Wisconsin von einem Polizeibeamten mehrfach in den Rücken geschossen, als er in sein Auto steigen wollte. Dessen drei Kinder, die sich auf dem Rücksitz des Wagens befanden, mussten den Vorfall mitansehen. Blake kämpft auf der Intensivstation eines Krankenhauses in Milwaukee um sein Leben.

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Mehrere NBA-Profis unterstützten die Bucks in ihrer Entscheidung.

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Justin Jackson von den Dallas Mavericks sprach dem Team seinen Respekt aus, Jazz-Star Donovan Mitchell schrieb: "Wir fordern Veränderungen. Salute, Bucks."

Superstar LeBron James fordert kurz und bündig einen Wandel.

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