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München - Die Dallas Mavericks gleichen gegen die Los Angeles Clippers nach dem enttäuschenden Auftakt aus. Boston baut seine Führung gegen die Sixers aus.

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Die Dallas Mavericks haben sich nach der enttäuschenden Auftaktpleite gegen die Los Angeles Clippers in Spiel zwei zurückgekämpft und mit einem 127:114-Sieg den Ausgleich in der Best-of-Seven-Serie erzielt.

Luka Doncic war mit 28 Zählern einmal mehr bester Werfer seines Teams und steuerte zudem acht Rebounds und sieben Assists bei. Da der 21-Jährige wegen seines fünften Fouls in der zweiten Halbzeit aber lediglich neun Minuten lang zum Einsatz kam, konnte er nicht ganz an seine historische Leistung aus Spiel eins (42 Punkte) anknüpfen.

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"Es ist hart für mich, auf der Bank zu sitzen", gab Doncic nach dem Spiel zu. "Ich möchte meinem Team helfen, aber wir haben gewonnen." Über die weiteren Duelle mit den Clippers sagte er: "Ich denke, wir können gegen sie bestehen. Wir haben immer den Glauben an den Sieg."

Die Auswechslung des Superstars hat dem Spiel der Mavs aber keinen Abbruch getan: Mit einem 14:4-Lauf stellte Dallas noch im dritten Viertel auf 98:85 und baute die Führung in den letzten zwölf Minuten auf 18 Zähler aus.

Unterstützung für Doncic gab es von seinem kongenialen Partner Kristaps Porzingis mit 23 Zählern. Der Big Man und zweite Mavs-Superstar war im ersten Duell mit L.A. nach einer umstrittenen Entscheidung disqualifiziert worden, nachdem er nach einer Rangelei mit Marcus Morris sein zweites technisches Foul erhalten hatte. 

Leonard stark - George enttäuscht

Der Deutsche Maxi Kleber stand bei Dallas von Beginn an auf dem Parkett und kam auf vier Punkte, zehn Rebounds und drei Assists. Für die Mavs war es bei fünf Duellen der erste Sieg gegen die Clippers in der laufenden Saison und der erste Playoff-Erfolg seit 2016.

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Clippers-Star Kawhi Leonard war mit 35 Punkten und zehn Rebounds zwar kaum zu stoppen, konnte die Pleite seiner Franchise aber nicht verhindern. Neben dem Small Forward überzeugte auch Reservist Lou Williams mit 23 Zählern.

Paul George erwischte mit 14 Zählern einen miserablen Tag. Der Shooting Guard verwandelte nur vier von 17 Versuchen aus dem Feld und konnte auch bei seinen Dreierwürfen nicht überzeugen (2-10).

Celtics bauen Führung aus

Die Boston Celtics haben derweil ihre Führung gegen die Philadelphia 76ers auf 2:0 ausgebaut.

Im zweiten Spiel setzte sich der Rekordmeister deutlich mit 128:101 durch. Jayson Tatum erwischte mit 33 Punkten erneut einen Sahnetag und setzte auf sein Playoff-Career-High aus Spiel eins (32 Punkte) noch einen drauf.

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"Ich spiele selbstbewusst. Ich versuche nur, aggressiv zu sein und das richtige Spiel zu spielen", sagte der Power Forward nach dem Spiel. 

Theis bei Boston in Starting Five

Kemba Walker steuerte 22 Zähler bei und Jaylen Brown kam auf 20 Punkte. Auf Seiten der Sixers war Superstar Joel Embiid bester Werfer: Mit 34 Punkten und zehn Rebounds legte der 26-Jährige ein Double-Double auf.

Der Center zeigte sich trotz des Rückstands zuversichtlich: "Es ist eine lange Serie. Wir haben noch einen langen Weg vor uns. Offensichtlich war das heute ein hartes Spiel. Wir müssen uns jetzt konzentrieren und uns auf Spiel drei vorbereiten."

Der deutsche Nationalspieler Daniel Theis stand in der Starting Five, konnte in zwölf Minuten mit zwei Punkten, drei Rebounds und einem Assist aber nicht wirklich überzeugen.

Die Utah Jazz haben in Spiel zwei gegen die Denver Nuggets mit einem 124:105-Sieg ausgeglichen. Donovan Mitchell glänzte nicht nur mit 30 Punkten und acht Assist, sondern besonders auch mit seiner Trefferquote. Der Shooting Guard traf zehn seiner 14 Versuche aus dem Feld und sechs von sieben Würfen von Downtown.