Andre Roberson konnte seit 2018 kein Spiel mehr für die Oklahoma City Thunder bestreiten
Andre Roberson konnte seit 2018 kein Spiel mehr für die Oklahoma City Thunder bestreiten © Getty Images
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Ein Spieler der Oklahoma City Thunder gibt nach 909 Tagen sein Comeback. Daniel Theis überzeugt, aber Dennis Schröder siegt. Ben Simmons wirft einen Dreier.

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Die Fortsetzung der NBA-Saison in der "Bubble" im Disney World in Orlando rückt immer näher - letzte Testspiele sollen den Teams den nötigen Schliff verleihen.

Dabei kam es bei der Partie zwischen den Boston Celtics und den Oklahoma City Thunder zum deutschen Duell zwischen Daniel Theis und Dennis Schröder.

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Während das Spiel mit 98:84 klar zugunsten von Schröders OKC ausging, legte Theis die bessere Partie der beiden Nationalspieler hin.

Theis sticht Schröder aus

Der Big Man kam in 15 Minuten auf acht Punkte, drei Rebounds und drei Assists. Schröder, der bis zur Corona-Pause eine sehr starke Saison spielte, fand seinen Rhythmus noch nicht und legte in 17 Minuten nur vier Punkte, drei Rebounds und zwei Assists auf.

Das Highlight des Spiels war zweifelsohne das Comeback von Andre Roberson auf Seiten der Thunder. Aufgrund von Verletzungen war es nach 909 Tagen sein erster Einsatz seit dem 27. Januar 2018, weshalb seine Teamkollegen seine Einwechslung auch mit Standing Ovations würdigten.

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Roberson hatte vor einiger Zeit bereits über sein Karriereende nachgedacht.

Simmons wirft - und trifft - Dreier

In einem weiteren Spiel des Tages setzten sich die Philadelphia 76ers mit 90:83 durch. Soweit nichts Ungewöhnliches, aber Ben Simmons spielte nicht nur wie angekündigt auf Power Forward, sondern versuchte sich tatsächlich zweimal aus der Distanz.

Der Australier traf sogar einen Dreier und war auch sonst der beste Spieler auf dem Court. In 23 Minuten verpasste er mit neun Punkten, neun Assists und sieben Rebounds ein Triple-Double nur knapp. Zudem steuerte der 24-Jährige drei Steals bei.

Der zweite Superstar der Sixers, Joel Embiid, trug zehn Punkte und sechs Rebounds zum Sieg bei. Teamkollege Tobias Harris gelang mit 15 Punkten und zehn Rebounds sogar ein Double-Double.

Harden-Show reicht gegen Raptors nicht

Titelverteidiger Toronto Raptors zeigte sich ebenfalls in guter Form und besiegte das gewohnte Mini-Lineup der Houston Rockets mit 94:83.

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Während bei den Raptors vor allem Serge Ibaka mit 18 Punkten überzeugte, legte James Harden bei den Rockets seine übliche Show hin. In 25 Minuten kam er auf 24 Zähler und war damit Topscorer der Partie. Allerdings traf der Houston-Superstar auch nur sechs seiner 15 Versuche aus dem Feld.

Bis zum Restart am 30. Juli müssen sich Harden und die Rockets noch steigern, wenn sie im Westen nicht noch hinter die Dallas Mavericks auf Rang sieben zurückfallen und so ein Playoff-Erstrundenduell mit den Los Angeles Clippers riskieren wollen.