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München - Mavericks-Besitzer Mark Cuban wäre stolz auf seine Spieler, sollten sie sich künftig bei der US-Hymne hinknien. Das hörte sich vor ein paar Jahren noch ganz anders an.

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Mark Cuban unterstützt die Protestbewegung gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA.

Der Besitzer der Dallas Mavericks würde es begrüßen, wenn seine Spieler beim Abspielen der Nationalhymne als Zeichen des Protests knien würden.

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"Wenn sie knien wollen und dies mit Respekt tun, wäre ich stolz auf sie", sagte Cuban sechs Wochen vor dem geplanten Re-Start der NBA bei ESPN. Auch er selbst werde möglicherweise auf die Knie gehen, betonte Self-Made-Milliardär.

NBA schreibt das Stehen zur Hymne vor

Derzeit sehen die Regularien der NBA noch vor, dass die Athleten bei der Hymne stehen sollen. Cuban aber hofft, dass die Liga über ihren Schatten springt und "den Spielern erlaubt, das zu tun, was sie tun wollen".

Dabei würde er es seinen Spielern freistellen, ob sie die Arme in die Höhe recken oder sich hinknien. "Ich glaube nicht, dass es ein Zeichen von Respektlosigkeit gegenüber der Flagge, der Nationalhymne oder unserem Land wäre", sagte Cuban.

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Cuban: "Wir haben viel gelernt"

Damit revidierte der 61-Jährige seine Meinung von vor drei Jahren, als er sich gegen den Kniefall als Zeichen des Protests aussprach. "Ich stehe und lege meine Hand auf mein Herz. Das erwarte ich auch von meinen Spielern", sagte er damals.

Seit dem aber hätten die Amerikaner viel gelernt, meint er heute. "Ich denke, wir haben uns als Land weiterentwickelt", begründet er seine Meinungsänderung. "In diesen besonderen Zeiten können wir als Gesellschaft wachsen und uns bewusst werden, welche Herausforderungen Minderheiten bei uns meistern müssen."