Dennis Schröder berichtet über Rassismus-Vorfälle im Kindergarten
Dennis Schröder berichtet über Rassismus-Vorfälle im Kindergarten © Getty Images
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Dennis Schröder berichtet über seine ersten Erfahrungen mit Rassismus - und sieht eine große Vorbildfunktion für die Athleten weltweit.

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Nationalspieler Dennis Schröder nimmt seine gesellschaftliche Verantwortung als Sportler in Zeiten der Massenproteste gegen Rassismus und Polizeigewalt besonders ernst.

"Sportler spielen eine sehr große Rolle im Kampf gegen Rassismus. Jeder hat Einfluss auf die Welt. Wenn sich alle Sportler zusammenschließen und sagen, so und so sollten wir vorgehen, dann würde das auf jeden Fall vieles bewirken", sagte Schröder der Bild-Zeitung. 

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Der durch Polizeigewalt herbeigeführte Tod des Afro-Amerikaners George Floyd habe Schröder schockiert. "Was die letzten Jahre passiert ist, dass viele Leute schwarze Leute ungerecht behandeln und ohne Grund aggressive Methoden anwenden – das ist schockierend und traurig. Die Community muss auf jeden Fall was dagegen machen", sagte der Profi der Oklahoma City Thunder. 

"... warum meine Haut so dreckig ist"

Auch er selbst wurde bereits als kleiner Junge mit Rassismus konfrontiert.

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"Im Kindergarten gab es schon erste Situationen, wo Leute mich gefragt haben, warum meine Haut so dreckig ist. Aber als Kind bist du ehrlich und weißt nichts von der Situation. Das kann man denen zu der Zeit nicht übel nehmen. Die haben nachgefragt, weil sie es nicht wissen", so Schröder: "Aber wenn man älter wird, ist es eine Erziehungssache, denen mitzuteilen, wie es sein sollte. Da hatte ich auch viele Situationen, wo Leute mich beschimpft haben." 

Für Schröder und Oklahoma geht die Saison am 31. Juli weiter. Die NBA setzt die wegen der Coronakrise unterbrochene Spielzeit mit 22 Mannschaften in Disney World in