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München - Die von Kobe Bryants Witwe verklagte Helikopter-Firma wehrt sich gegen die Vorwürfe. Der Basketball-Star und seine Tochter hätten sich den Gefahren freiwillig ausgesetzt.

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Der tragische Tod von Kobe Bryant vom 26. Januar beschäftigt weiterhin die amerikanische Justiz.

Der Basketball-Star war bei einem Hubschrauber-Absturz in Kalifornien zusammen mit seiner Tochter Gianna und sieben weiteren Personen ums Leben gekommen.

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Nun hat die Helikopter-Firma Island Express Helicopters auf die Klage der Witwe von Kobe Bryant reagiert, wonach der Hubschrauber bei derart schlechten Witterungsbedingungen gar nicht hätte abheben dürfen.

Helikopter-Firma: Passagiere wussten von Gefahren

Das People Magazin zitiert aus der Stellungnahme, die die Firma in Los Angeles eingereicht haben soll. Darin heißt es, dass die Passagiere am Tag des Unglücks "Kenntnis von allen Umständen, besonderen Gefahren und der damit verbundenen Risiken und deren Ausmaß hatten".

Die Anwälte des Unternehmens wurden mit den Worten zitiert, dass Bryant und seine Tochter "freiwillig das Risiko des Unfalls, der Verletzung und des Schadens eingegangen sind".

Ende Februar hatte Bryants Witwe Vanessa die Klage gegen die Helikopter-Firma beim Kammergericht in Los Angeles eingereicht.

Bei Bryant-Unfall herrschte dichter Nebel

Dem Betreiber warf sie darin vor, dem Hubschrauber bei "starkem Nebel und niedriger Wolkendecke" die Starterlaubnis erteilt zu haben.

Hierbei handele es sich um Bedingungen, die Strafverfolgungsbehörden und Touristikunternehmen dazu veranlassen würden, ihre Hubschrauber am Boden zu halten.