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Die NBA gibt bekannt, wann sie über eine Fortsetzung der Saison entscheiden will. Die Pläne sorgen allerdings für "Entsetzen" bei der Spielergewerkschaft.

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Die NBA entscheidet im Juni über einen Re-Start der wegen der Coronapandemie unterbrochenen Saison. Das sagte Commissioner Adam Silver in einer Telefonkonferenz mit den NBA-Spielern am Freitag.

Die Spiele sollen an ein oder zwei Austragungsorten ohne Zuschauer ausgetragen werden. Las Vegas und Orlando sollen die Favoriten unter den Kandidaten sein.

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"Es macht keinen Sinn, ein zusätzliches Risiko einzugehen und euch alle von Stadt zu Stadt zu fliegen, wenn es dort sowieso keine Fans geben wird. Wir glauben, dass es sicherer ist, in einem oder zwei Orten zu beginnen", sagte Silver laut ESPN. Dem Sender liegt eine Aufzeichnung der Telefonkonferenz vor.

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Alle 30 Klub-Eigentümer seien sich einig, die Spielzeit zu Ende zu bringen. Vor dem Start soll es mindestens drei Wochen Zeit für Trainingslager geben, so Silver. Angeblich hat das Unternehmen MGM Resorts International der Liga ein Angebot zur Austragung in seinen Einrichtungen in der Glücksspielermetropole gemacht. Auch Disney World in Orlando soll eine Option sein.

Die Pläne, die Saison in völliger Abschottung zu Ende zu spielen, sieht die NBA-Spielergewerkschaft skeptisch. "Es hat bei mir für ein wenig Entsetzen gesorgt", hatte Michele Roberts, Geschäftsführerin der NBPA, vor dem Call bei ESPN gesagt.

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Silver reagierte auf die Bedenken: "Das Ziel ist nicht, euch für zwei Monate an einen Ort zu schicken und euch nur im Hotelzimmer sitzen zu lassen", so Silver.

Roberts war besonders die strikte Quarantäne ein Dorn im Auge. "Wird es bewaffnete Wachen vor den Hotels geben? Das klingt für mich nach Einkerkerung", sagte sie. Für die Profis sei die lange Trennung von ihren Familien ein Problem.