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Kevin Garnett will sich von den Timberwolves nicht ehren lassen. Für einen Wortbruch des Teambesitzers findet die Legende deutliche Worte.

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Zusammen mit dem verstorbenen Kobe Bryant und Tim Duncan wurde NBA-Legende Kevin Garnett in die Hall of Fame aufgenommen.

Auf die Ehrung durch sein Ex-Team, die Minnesota Timberwolves, pfeift "The Big Ticket" aber - und hat nun heftig gegen Besitzer Glen Taylor ausgeteilt.

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"Ich möchte mit ihm oder seiner Firma nichts mehr zu tun haben, mit nichts das mit ihm zusammenhängt", sagte Garnett The Athletic im Bezug auf die Möglichkeit, dass sein Wolves-Trikot mit der 21 unter die Hallendecke gezogen werden könnte.

"Ich liebe meine Timberwolves, meine Leute dort werde ich immer lieben. Aber ich mache keine Geschäfte mit Schlangen", betonte er mit Nachdruck: "Ich mache keine Geschäfte mit verf... Schlangen."

Harte Worte, die ihren Ursprung in der hässlichen Trennung zwischen Garnett und den Wolves 2016 haben.

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Garnett wirft Timberwolves-Besitzer Wortbruch vor

Garnett hatte seine ersten zwölf Saisons in der NBA in Minnesota verbracht, wurde 2007 in einem spektakulären Trade zu den Boston Celtics geschickt und kehrte im Herbst seiner Karriere 2015 zu den Wolves zurück.

Der verlorene Sohn sollte nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn sogar Mitbesitzer der Franchise werden.

Im Zusammenspiel mit dem damaligen Teampräsidenten Flip Saunders (einem engen Vertrauten von Garnett) sei das auch schon beschlossen gewesen.

Doch wie Garnett berichtet, hat Taylor nach dem Tod von Saunders im Oktober 2015 (Tumor-Erkrankung) sein Versprechen gebrochen.

"Als Flip gestorben ist, starb das alles mit ihm"

"Ich werde Glen nicht vergeben. Ich dachte, er wäre ein aufrichtiger Mensch, ein aufrichtiger Geschäftsmann, aber als Flip gestorben ist, starb das alles mit ihm", sagt Garnett heute.

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Darum kommt es für den besten Spieler in der Geschichte der Franchise auch nicht in Frage, sich mittels Trikot-Zeremonie ehren zu lassen.

"Darauf habe ich keine Lust", erklärte Garnett: "Erstens ist es nicht aufrichtig und zweitens bekommt er nur Druck von vielen Fans und der Community dort."