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München - Michael Jordan kam trotz Einladung nicht zum letzten Spiel von Dirk Nowitzki. Die deutsche Legende erklärt zudem, wann sie Basketball vermisst.

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Am Sonntag startet die Dokumentation über Michael Jordan in den USA, ehe sie einen Tag später auch in Deutschland verfügbar sein wird. (Wie gut ist die Doku? Hier geht es zur Kritik)

Wie viele Basketball-Fans kann auch Dirk Nowitzki es kaum erwarten, sich die Serie anzuschauen.

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"Ich bin auf jeden Fall bei der neuen Jordan-Doku am Start. Ein Kumpel hat sie schon ganz gesehen und gesagt, dass ich sie mir unbedingt anschauen muss", erklärte Nowitzki, der vor einem Jahr seine aktive Karriere beendete, der Bild.

Jordan ignorierte Einladung zu Nowitzki-Spiel

Jordan selbst hatte erklärt, dass er in den Filmsequenzen wenig sympathisch rüberkommt. "Aber die Geschichte kannte ich schon aus der NBA – dass er ein Spieler war, der immer nur gewinnen wollte und deshalb seine Mitspieler nicht immer gut behandelt hat", meinte Nowitzki.

Der 41-Jährige schilderte zudem, wie es um seinen Kontakt zu Jordan bestellt ist.

"Er war zu meinem letzten Heimspiel eingeladen. Aber am selben Abend hat auch Dwyane Wade seinen Abschied aus der NBA gefeiert. Da war er auch eingeladen. Und er wollte wohl keinen von uns bevorzugen, also ist er zu Hause geblieben", erklärte die deutsche Basketball-Legende.

"Seitdem", führte Nowitzki fort, "habe ich nichts mehr von ihm gehört."

Am Rücktritts-Jahrestag: Nowitzki wurde "mulmig"

Den Basketball vermisst der NBA-Champion von 2011 nur in wenigen Fällen.

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"Um ehrlich zu sein, um den Jahrestag meines letzten Spiels herum wurde mir ein wenig mulmig. Weil ich viele alte Video-Clips in den sozialen Netzwerken gesehen habe", meinte Nowitzki über die Tage um den 11. April.

"Das war das zweite Mal, dass ich Basketball wirklich vermisst habe, nach dem Beginn der letzten Saison. Im Allgemeinen bin ich mit meiner Entscheidung im Reinen, meine Karriere zu beenden."