Beim diesjährigen All-Star Game in Chicago wurde ein neues Format getestet
Beim diesjährigen All-Star Game in Chicago wurde ein neues Format getestet © Getty Images
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München - Nach dem erfolgreichen All-Star Game will die NBA das revolutionäre Format beibehalten. Weitere Änderungen soll es beim gewünschten Midseason-Turnier geben.

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Das diesjährige All-Star Game für viele Spieler und Fans das beste seit langer Zeit.

Das lag vor allem am neuen Format, welches vorsah, dass das führende Team nach drei Vierteln im Schlussabschnitt noch einmal 24 Punkte erzielen muss, um das Spiel zu gewinnen. Das zurückliegende Team hat derweil die Chance, diesen sogenannten Target Score zuerst zu erreichen. 

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Das reformierte All-Star Game kam so gut an, dass es auch in den kommenden Jahren einen Target Score geben soll, berichtet Zach Lowe von ESPN.

Byron Spruell, NBA-Präsident für "League Operations", bestätigte Lowe demnach, dass es eine berechtigte Annahme ist, dass das Format beibehalten wird.

Target Score zu Ehren von Bryant 

In diesem Jahr betrug der zu erreichende Score 157 Punkte, da Team Giannis nach drei Vierteln 133 Punkte auf dem Konto hatte.

Die 24 Punkte zum Final Target wurden zu Ehren des am 26. Januar verstorbenen Kobe Bryant ausgewählt, der die Nummer 24 getragen hatte. Der Target Score selbst war aber sowieso für das All-Star Game vorgesehen gewesen und soll in den kommenden Jahren höher ausfallen.

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Beide Teams kämpften - für ein All-Star Game völlig untypisch – verbissen darum, als Erster den Target Score zu erreichen, was Team LeBron schließlich per Freiwurf gelang.

Acht Prozent mehr TV-Zuschauer haben die NBA davon überzeugt, dass das sogenannte Elam Ending zukunftsträchtig ist.

Turnier in Saison mit kürzerer Spielzeit?

Falls die NBA ihr gewünschtes Midseason-Tournament für die Saison 2021/2022 durchsetzen kann, ist das Elam Ending zudem für die K.o.-Spiele geplant - sowie eine Änderung der Spielzeit.

"Wir schauen uns bereits 40-Minuten-Spiele an, um diesen Spielen einen anderen Dreh zu geben. Daher ist dies (Target Score, Anm. d. Red.) wieder etwas, was wir dafür in Betracht ziehen", sagte Spruell.

Normalerweise werden in der NBA 48 Minuten gespielt.

Der aktuelle Plan sieht vor, dass dieses Turnier zwischen Weihnachten und Martin Luther King Day (Mitte Januar) stattfindet. Angedacht war, dass bestimmte reguläre Saisonspiele eine Art Pokamodus ergeben, für die Teams würden also zunächst keine weiteren Spiele anfallen.

NBA denkt über Änderung in G-League nach 

Die NBA soll sogar darüber nachdenken, auch in der G-League, der Entwicklungsliga, dieses Format anzuwenden, aber allenfalls in abgeschwächter Form.

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Denn laut Spruell ist eine der Hauptfunktionen der G-League, die Spieler, Trainer und Schiedsrichter auf die NBA vorzubereiten.

"Wir wollen so viel Einheitlichkeit wie möglich zwischen der G-League und der NBA haben", sagte Spruell.